Die Bundesregierung hebt die Zuschüsse für das Heizen mit erneuerbaren Energien kräftig an

Der Wärmemarkt spielt für die Energiewende eine gleichermaßen entscheidende Rolle wie der Strommarkt. Heizung und Warmwasser machen 40 Prozent des Energieverbrauchs aus und produzieren ein Drittel der CO2-Emissionen.

Bei der Stromproduktion haben wir bereits einen Anteil von 25 Prozent erneuerbare Energien erreicht. Bei der Wärme liegt der Anteil der erneuerbaren Energien noch unter 10 Prozent. Das Ziel der Bundesregierung liegt bei einem Anteil von 14 Prozent bis zum Jahr 2020.

Um die Energiewende im Wärmemarkt voranzubringen werden zum 1. April dieses Jahres die Zuschüsse für das Heizen mit Sonnenwärme, Holzpellets oder Wärmepumpe drastisch erhöht.

Besonders gefördert wir der innovative Holzpellet-Brennwertkessel. Im Neubau erhält ein Holzpelletkessel mit Pufferspeicher eine Förderung von 3.500 €, im Altbau sind es sogar 5.250 €.

Neu aufgenommen wurde eine spezielle Förderung für das Sonnenhaus. In einem Sonnenhaus liefert die Solaranlage mehr als die Hälfte der Energie für Heizung und Warmwasser. Die Solaranlage im Sonnenhaus wird im Altbau mit 200 € pro m² Kollektorfläche und im Neubau mit 150 € pro m² gefördert.
Besondere Förderungen gibt es auch für Solaranlagen in Mehrfamilienhäuser und Prozesswärme in Gewerbebetrieben mit erneuerbaren Energien.
Hausbesitzer in Nordrhein-Westfalen können zusätzlich die Landesförderung für Solaranlagen und Holzpelletkessel nutzen.

In der Summe kann ein Holzpellet-Brennwertkessel mit Solaranlage im Altbau mit über 10.000 € gefördert werden, das sind ungefähr eine Drittel der Investitionskosten.
Wenn das kein Argument ist, endlich die alte Heizung zu erneuern!
Zugegeben die Förderlandschaft ist lukrativ aber nicht immer einfach zu verstehen, deshalb sollten Sie die Beratungskompetenz des Handwerks und der Energieberater nutzen.

Das Klimabündnis Gelsenkirchen-Herten informiert im Rahmen der Woche der Sonne vom 1. bis 12. Mai mit mehreren Informationsveranstaltungen, unter anderem informiert der 4. Hertener Sonnentag am 9. Mai über das Heizen mit erneuerbaren Energien.
Oder lassen Sie Ihr Gebäude im Rahmen des Solarchecks NRW oder Gebäudecheck NRW überprüfen. Auf der Internetseite der Energieagentur NRW finden Sie eine Liste der Solar- und Gebäudechecker.
Nutzen Sie die Energie der Sonne, denn die Sonne schreibt keine Rechnung!
Hier noch einige hilfreiche Internetseiten:
www.ea-nrw.de
www.hertener-sonnentag.de
www.gelsenkirchen-herten.de

Dies ist ein Beitrag für die Energiekolumne der Zeitung Vestimmo

Über Karl-Heinz Hüsing

Die SWB GmbH hat sich zur Aufgabe gemacht, bei der Planung nachhaltiger haustechni-scher Anlagen zu helfen und berät über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten heutiger Energiespartechniken in Verbindung mit baubiologischer Haustechnik.
Als Handwerksbetrieb in den Gewerken Heizung, Sanitär und Elektroinstallation deckt die SWB GmbH das gesamte Spektrum der energiesparenden Haustechnik ab.
Wir stehen vor der Herausforderung auf nachhaltige/regenerative Energiequellen umzu-steigen. Die Nutzung von Atomenergie lehnt die SWB GmbH als gefährliche umweltver-nichtende Technologie ab.
Ein schneller Umstieg auf eine Energieversorgung aus erneuerbaren Energien muss das Ziel sein. Für diesen Umstieg ist die SWB GmbH der fachkompetente und erfahrene An-sprechpartner.
Gegründet wurde die SWB GmbH 1980. Mit über 35 Jahren Erfahrung in der Solartechnik ist die SWB GmbH ein Pionier der erneuerbaren Energien in Deutschland.
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Ein Kommentar zu Die Bundesregierung hebt die Zuschüsse für das Heizen mit erneuerbaren Energien kräftig an

  1. Thomas sagt:

    Vielen ist gar nicht bekannt, in welchen Bereichen auf die Fördermitteln der KfW zurückgegriffen werden können. Hier sollte man sich unbedingt ausführlich informieren.

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