Brennstoffzelle – Die Innovation im Heizungskeller

Die Energiewende ist politisch beschlossene Sache. Bei ihrer Umsetzung spielt die Brennstoffzellentechnologie eine wichtige Rolle. Noch vor den Bereichen Strom und Verkehr ist der Wärmemarkt ist mit rund 40 Prozent Anteil am gesamten Energiemarkt der größte Verbraucher. Die Weiterentwicklung moderner Heiztechnologien hat deshalb für alle klima- und energiepolitischen Ziele enorme Bedeutung.

Eine der wichtigsten Voraussetzungen für den Erfolg der Energiewende ist die optimale Ausschöpfung von Energie.  Bei der Erzeugung von Strom entsteht Wärme, die in zentralen Kraftwerken als Abwärme verloren geht. Die dezentrale Kraft-Wärme-Kopplung nutzt die Abwärme vor Ort für die Heizung und die Trinkwassererwärmung. Verluste durch den Transport des Stroms vom zentralen Kraftwerk entstehen nicht mehr, denn der Strom wird dort erzeugt, wo er gebraucht wird. So erreichen KWK-Anlagen einen Gesamtwirkungsgrad, der doppelt so hoch ist wie bei der getrennten Erzeugung von Strom und Wärme.

Effizienztechnologie Nummer Eins sind dezentrale Brennstoffzellen-Heizgeräte
Brennstoffzellen lassen sich besonders gut in Ein- und Zweifamilienhäusern einsetzen, da die Stromerzeugung an den Bedarf von kleineren Wohneinheiten angepasst werden kann.

Im Gegensatz zur herkömmlichen Stromerzeugung produziert die Brennstoffzelle Strom nicht durch Verbrennung, sondern durch elektrochemische Prozesse. Brennstoffzellen sind kompakt und bestehen nur aus wenigen mechanischen Komponenten, daher sind sie äußerst robust, langlebig und wartungsarm. Mit ihrem besonders günstigen Verhältnis von elektrischer und thermischer Leistung kommen sie auf lange Laufzeiten und können dabei überproportional viel Strom erzeugen.
schnitt-vitovalor-300Viessmann hat als erster Hersteller in Deutschland ein Brennstoffzellenheizgerät auf den Markt gebracht. Vitovalor hat eine elektrische Leistung von 750 Watt und eine Heizleistung von 1.000 Watt. Mit dieser geringen Heizleistung kann ein Haus natürlich nicht dauerhaft geheizt werden, deshalb ist in das Gerät ein Brennwertkessel mit einer Leistung von 19 kW integriert, der nur dann anspringt wenn eine höhere Heizleistung benötigt wird. Die Brennstoffzelle kann den ganzen Tag durchlaufen und Strom und Wärme produzieren.
Wer seinen selbst produzierten Strom noch effektiver nutzen will, kann die Brennstoffzellenheizung mit einem Stromspeicher kombinieren, dann kann die elektrische Energie in Zeiten, in denen wenig Strom benötigt wird gespeichert werden. Wird, zum Beispiel beim Kochen, mehr Leistung benötigt wird als die Brennstoffzelle liefert, kann der Strom aus der Batterie entnommen werden.

Wie funktioniert eine Brennstoffzelle?
In der Brennstoffzelle reagiert Wasserstoff mit Sauerstoff zu Wasser. Dabei entsteht Wärme und Strom. Der Wasserstoff wird aus dem Brennstoff Erdgas gewonnen, der Sauerstoff kann einfach der Luft entnommen werden.

grafik_2Für die physikalisch interessierten Leser: Die Reaktion in der Brennstoffzelle läuft zwischen zwei Elektroden ab. An der Anode wird Wasserstoff zugeführt, der von einem Katalysator in positive Ionen und negative Elektronen gespalten wird. Die Elektronen wandern über einen elektrischen Leiter zur Kathode, und es fließt Strom. Gleichzeitig gelangen die positiv geladenen Wasserstoff Ionen durch den Elektrolyten (Ionen-Austausch-Membran) zur Kathode, wo sie letztlich mit Sauerstoff zu Wasser reagieren, dabei wird Wärme freigesetzt.

Förderprogramm Brennstoffzellenheizung
Brennstoffzellenheizungen werden in Japan bereits zehntausendfach eingesetzt, in Deutschland stehen wir noch am Anfang. Als Marktanreiz hat das Bundes-Wirtschaftsministerium im Rahmen des „Anreizprogramms Energieeffizienz“ (APEE) ein Förderprogramm für die Brennstoffzellenheizung aufgelegt. Mit der Förderung der Brennstoffzellen-Heizung soll die Einführung der Brennstoffzellentechnologie in der Wärme- und Stromversorgung von Wohngebäuden unterstützt werden. Die Förderung wird von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ausgezahlt. Eine feste Voraussetzung für die Förderung ist die Einbindung eines Energieeffizienz-Experten. Der Energieberater berät zum Einbau des Brennstoffzellensystems, prüft, ob das Vorhaben förderfähig ist, und erstellt die „Bestätigung zum Antrag“ (BzA). Das klingt vielleicht etwas kompliziert, soll aber sicherstellen, dass nur effektive Anwendungen gefördert werden.

Die Förderung richtet sich nach der elektrischen Leistung der Brennstoffzelle. Das oben erwähnte Vitovalor von Viessmann wird zum Beispiel mit 9.300 Euro gefördert.

Zusätzlich erhält der erzeugte Strom aus der Kraft-Wärme-Kopplung einen Bonus. Der selbstgenutzte Strom wird mit 4 Cent pro kWh gefördert, der eingespeiste Strom erhält einen Bonus von 8 Cent pro kWh.

Am 30. November informiert die SWB GmbH in Herten über den Einsatz der Brennstoffzellenheizung.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite www.deutschland-machts-effizient.de und auf der Internetseite der Energieagentur NRW www.kwk-fuer-nrw.de.

Dies ist ein Beitrag für die Energiekolumne der Zeitung Vestimmo

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Strom und Wärme mit der Brennstoffzellenheizung

Die Brennstoffzellentechnik zählt zum Spannendsten, was der Heizungsmarkt derzeit zu bieten hat. Brennstoffzellen sind die effizienteste Form der Kraft-Wärme-Kopplung.

grafik_2„Die optimale Ausschöpfung von Energie ist eine der wichtigsten Voraussetzung für den Erfolg der Energiewende, erklärt der Haustechnikberater der SWB GmbH Karl-Heinz Hüsing, „Effizienztechnologie Nummer Eins sind dezentrale Brennstoffzellen-Heizgeräte.“

Die Bundesregierung fördert die Installation einer Brennstoffzellenheizung mit dem „Anreizprogramms Energieeffizienz“. Ziel des neuen Programms ist es, stationäre Brennstoffzellen-Heizungen als zukunftsweisende Technologie zur gleichzeitigen hocheffizienten Strom- und Wärmeerzeugung breitenwirksam am Markt zu etablieren.
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So wird die innovative Brennstoffzellenheizung Vitovalor von Viessmann mit 9.300 € gefördert.

Für die Informationsveranstaltung am 30. November hat die SWB GmbH die Firma Viessmann eingeladen. Die Themen sind:

  • Eine moderne Gasheizung produziert nicht nur Wärme, sondern auch Strom.
    Viessmann stellt das Brennstoffzellenheizgerät Vitovalor vor.
  • Die attraktiven Förderprogramme für die Brennstoffzellenheizung.
  • Mit einem Stromspeicher können Sie überschüssigen Strom aus Ihrer Kraft-Wärme-Kopplung zwischenspeichern und in Zeiten nutzen, wenn kein Strom produziert wird.

Informationsveranstaltung der SWB GmbH
am Mittwoch, den 30. November 2016 um 19 Uhr
in Herten, Karl-Hermann Straße 14

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Strom und Wärme von der Sonne – Energie ohne Grenzen !

Die Sonnenergie ist unsere größte Energiequelle. Die Sonnenstrahlen, die Erde treffen, liefern etwa das 10.000-fache des Energiebedarfs unserer Welt.
Sonnenenergie kann günstig und effektiv mit einer Photovoltaikanlage zum Erzeugen von Strom oder mit einer thermischen Solaranlage für Heizung und Warmwasser genutzt werden.

montage_pvBei der Solarstromnutzung ist die Selbstnutzung des Stroms aus der Photovoltaikanlage die wichtigste Einnahmequelle für den Besitzer einer Solarstromanlage.
Mit einem Solarstromspeicher wird der Eigenverbrauch, des auf dem Hausdach erzeugten Solarstroms, erhöht und der Strombezug aus dem öffentlichen Netz abgesenkt. Die Investition in eine Sonnenbatterie wird von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) mit einem Förderkredit unterstützt.

solardach_mfh_siegÜber 80 Prozent des Energieverbrauchs im Haus entfällt auf die Raumheizung und Warmwas­ser. Die Sonne kann  leicht ein Viertel der Energie für Heizung und Warmwasser kostenlos bereitstellen und so einiges an Energiekosten einsparen.

Zum Jahresbeginn hat die Bundesregierung die Förderung für Solarthermieanlagen verbessert. Auch das Land NRW fördert die Nutzung der Sonnenwärme. So kann die Installation einer Solarthermieanlage mit über 4.500 € gefördert werden.

Am 09. November informiert die SWB GmbH aus Herten mit dem Hersteller von Solaranlagen Wagner Solar über Technik und Wirtschaftlichkeit von Solaranlagen.

Informationsveranstaltung der SWB GmbH
am Mittwoch, den 09. November 2016 um 19 Uhr
in Herten, Karl-Hermann Straße 14

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Steuergeschenke für die Atomenergie ?

Können Sie sich vorstellen, dass eine Steuer nur wenige Jahre erhoben wird und dann kommentarlos ausläuft? Für die Atomkraftwerksbetreiber deutet sich dieses Steuergeschenk an.

Im Jahr 2011 hat die Bundesregierung die Brennelementesteuer eingeführt. Die Betreiber der Atomkraftwerke müssen eine Steuer entrichten, wenn Sie neue Brennelemente einsetzen. Ziel des Kernbrennstoffsteuergesetzes soll eine Gleichstellung mit den Kraftwerken für fossile Brennstoffe sein, Kohle- und Gaskraftwerke  müssen Abgaben für das ausgestoßene Kohlendioxid entrichten.Zusätzlich soll das eingenommene Geld aus der Brennelementesteuer die hohen Kosten für die Entsorgung des Atommülls und den Unterhalt von Atommülllagern mit finanzieren. „Über die Steuer wird mehr Wettbewerbsgleichheit zwischen den Energieträgern hergestellt“, kommentiert die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks die Brennelementsteuer.

biblis-jr090904_5440_0-kopieDas Kernbrennstoffgesetz hat die Besteuerung der Brennelemente bis Ende 2016 begrenzt, ab 2017 sollte dann eigentlich eine Abgabe auf die erzeugte Strommenge eingeführt werden. Jetzt will die Bundesregierung von einer Verlängerung nichts wissen. Das Gesetz läuft zum Ende dieses Jahres ersatzlos aus, wenn der Bundestag nicht eine Verlängerung beschließt.Wird das Gesetz nicht verlängert, spült das den Betreibern der Atomkraftwerke einen Gewinn von ca. 4 Milliarden Euro in die Kassen. Schon jetzt tricksen die Stromkonzerne, indem Sie in der Hoffnung auf ein Auslaufen der Steuer, das „Nachtanken“ der Atomkraftwerke mit neuen Brennelementen auf 2017 verschieben. Dadurch entgehen dem Staat in diesem Jahr Steuereinnahmen von ungefähr 800 Millionen Euro.Dabei zieht Bundesfinanzminister Schäuble gern gegen Steuervermeidungstricks zu Felde. Für die Atomenergiebetreiber drückt er bisher beide Augen zu. Um das Steuerschlupfloch zu stopfen, müsste der Bundestag lediglich ein Nachfolgegesetz beschließen, das den Atomstrom weiter besteuert.

„Die Sanierung von untauglichen Atom-Endlagern wie Asse II soll durch eine höhere Kernbrennstoffsteuer mitfinanziert werden“ schreibt die SPD in Ihrem Regierungsprogramm für diese Legislaturperiode.
Bisher ist davon nichts zu erkennen. Auf Nachfrage bei der SPD wurde mir mitgeteilt: „In den Koalitionsverhandlungen konnte darüber aber mit der Union keine Einigung erzielt werden. Eine Verlängerung der Kernbrennstoffsteuer scheitert somit an der bislang bestehenden ablehnenden Haltung der Union.“ Ich finde es verwunderlich, dass die SPD ihre politischen Forderungen von den Befindlichkeiten der CDU/CSU abhängig macht, zumal es auch ohne die Union eine Mehrheit im Bundestag für eine Verlängerung des Gesetzes gäbe. Jetzt ist es Aufgabe der Bürger, die Abgeordneten dazu zu bewegen, sich für eine Verlängerung der Brennelemente-Steuer einzusetzen.

Wieso ist die Brennelementesteuer wichtig?Wir wollen die Energiewende stemmen. Die erneuerbaren Energien haben mittlerweile einen Anteil an der Stromerzeugung von über 30 Prozent. An einigen Tagen im Jahr decken die erneuerbaren Energien sogar den gesamten Stromverbrauch ab. Aber Sonne und Wind stehen nicht gleichmäßig zur Verfügung. Deshalb benötigen wir flexible Kraftwerke, die die entstehenden Lücken abdecken können. Das ist aber mit Großkraftwerken, wie Atom-, Steinkohle- oder Braunkohlekraftwerken nicht zu machen. Diese Dinosaurier können nicht flexibel heruntergeregelt werden. Ist dann zu viel Strom im Netz, müssen Windenergieanlagen und Solarkraftwerke abgeregelt werden. Gaskraftwerke können bedeutend flexibler eingesetzt werden, sie können Ihre Leistung innerhalb kurzer Zeit anpassen. Nebenbei sind Gaskraftwerke bedeutend umweltfreundlicher.
best_kampagne-jpg__800x400_q85_crop-true_subsampling-2_upscale-trueDie Atomenergie stützt sich auf eine äußerst gefährliche Technologie, deren Risiken nicht etwa die Hersteller, sondern die Allgemeinheit trägt.
Mit der Brennelementesteuer beteiligen sich die Betreiber an den hohen Kosten für die Entsorgung des Atommülls, so kommen die Kosten für den Atomstrom den wahren Kosten näher. Dann wird sich zeigen, ob Atomstrom wirklich wirtschaftlich ist. Mit den sinkenden Preisen an der Strombörse kann es gut sein, dass die Atomkraftwerksbetreiber sich dann gegen einen weiteren Betrieb der Atomkraftwerke entscheiden, die sie nicht mehr wirtschaftlich betreiben können.

Für das Gelingen der Energiewende müssen die Technologien gefördert werden, die uns in eine Zukunft ohne Kohlendioxidausstoß und Umweltgefährdung führen. Leider hat die Politik das noch nicht verstanden und hört zu sehr auf die Argumente der großen Energieversorger, die ihr Geld mit den großen Kraftwerken verdienen und noch nicht verstanden haben, dass die Zukunft in den erneuerbaren Energien liegt.

Dass viele Bürger in Photovoltaikanlagen investieren und sich an Windkraftprojekten beteiligen, zeigt, dass der politische Wille der Bevölkerung eine umweltfreundliche Stromerzeugung mit erneuerbaren Energien ist.

Dies ist ein Beitrag für die Energiekolumne der Zeitung Vestimmo

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Sonnenhaus-Institut mit Deutschem Solarpreis geehrt

Das Kompetenznetzwerk für solares Bauen wird in der Kategorie „Solare Architektur und Stadtentwicklung“ für sein langjähriges und konsequentes Engagement für weitgehend solar beheizte Gebäude geehrt. 

Nutzung von Solarenergie ist ein Beitrag zur Friedenssicherung und Bekämpfung von Fluchtursachen.

Das Sonnenhaus-Institut e.V., bei dem die SWB GmbH Mitglied ist, wurde mit dem Deutschen Solarpreis ausgezeichnet. Das Kompetenzwerk für weitgehend solar beheizte Gebäude erhielt die Auszeichnung in der Kategorie „Solare Architektur und Stadtentwicklung“. Als Begründung nannte die Jury das „langjährige und konsequente Engagement für die Umsetzung und Weiterentwicklung des solarthermischen Bau- und Heizkonzepts in Gebäuden mit aktiver und passiver Nutzung der Solarenergie“. Das Sonnenhaus-Institut leiste einen wichtigen Beitrag für die Etablierung des solaren Bauens in Deutschland und darüber hinaus.

uebergabe-urkunde-an-das-sonnenhaus-institutDer renommierte Deutsche Solarpreis wurde von dem international tätigen Erneuerbare-Energien-Verband Eurosolar ins Leben gerufen. Eurosolar hatte auch – zusammen mit der EnergieAgentur.NRW – zu dem Festakt am 8. Oktober in Solingen eingeladen. Insgesamt wurden acht Preisträger in unterschiedlichen Kategorien ausgezeichnet. „Es war eine tolle Veranstaltung mit einer sehr schönen Atmosphäre“, sagt Georg Dasch, 1. Vorsitzender des Sonnenhaus-Instituts. „Es war bereichernd, die anderen Preisträger zu treffen: interessante Menschen, Pioniere, die Verantwortung übernehmen. Die Jury hat eine gute Wahl getroffen!“ Der Deutsche Solarpreis wurde auch an die Wirtschaftsforscherin Professorin Claudia Kemfert verliehen. Die Leiterin der Abteilung „Energie, Verkehr, Umwelt“ am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung und Prof. für Energieökonomie und Nachhaltigkeit erhielt den „Sonderpreis für persönliches Engagement“ für ihren konsequenten und nachhaltigen Einsatz für eine an Fakten orientierte Energiepolitik in Deutschland.

Auszeichnung für alle Mitglieder und Bauherren

Stellvertretend für die rund 300 Mitglieder des Sonnenhaus-Instituts nahmen der Vorstandsvorsitzende Georg Dasch, der zweite Vorsitzende Rainer Körner und das Vorstandsmitglied Bernd Kerscher den Deutschen Solarpreis entgegen.
Unser Glückwunsch: „Damit werden das beharrliche Engagement unseres Netzwerks für das solare Bauen und die Bedeutung des Sonnenhaus-Konzeptes für energieeffizientes und Klima schonendes Bauen gewürdigt. Die Auszeichnung gebührt allen Mitgliedern und sonnenhaus_werneBauherren.“ Bei Sonnenhäusern erzeugen große Solaranlagen mindestens 50 Prozent des Heizenergiebedarfs. Photovoltaikanlagen liefern zusätzlich Energie für Strom und Mobilität.

Professor Peter Droege, Präsident von Eurosolar, betonte in seiner Einführung, dass die Nutzung von Solarenergie ein Beitrag zur Friedenssicherung und Bekämpfung von Fluchtursachen ist. Für die Energiewende seien die dezentralen Akteure Deutschlands in 2016 so wichtig wie nie zuvor. Lothar Schneider, Geschäftsführer der EnergieAgentur.NRW, hob in seiner Festrede die Bedeutung der positiven Vorbilder für den gesellschaftlichen Wandel hervor. „Aus der Praxis wissen wir, wie wichtig positive Beispiele als Vorbilder sind. Die Hemmnisse, etwas Bestehendes, Funktionierendes nachzumachen, sind deutlich niedriger, weil die Risikoabschätzung für das eigene Projekt dann auch deutlich günstiger ausfällt. Und die Bedeutung der Vorbilder wächst mit der Komplexität der Herausforderungen“, erklärt Schneider.

Als weiteren Grund für die Auszeichnung nannte die Jury den Austausch und Wissenstransfer, den das Sonnenhaus-Institut ermöglicht. „Forschungsergebnisse sind mittels umfangreicher Informationsbroschüren oder über die Sonnenhaus-Webseite für jedermann zugänglich. Mitglieder des Netzwerks profitieren von Schulungen, persönlicher, projektbezogener Beratung sowie der Öffentlichkeitsarbeit. Mittlerweile bieten rund 300 Experten mit ihrem Wissen ein breites Leistungsspektrum zur effizienten Nutzung der Sonnenenergie.“

Das Sonnenhaus-Institut e.V. wurde 2004 von dem Solararchitekten Georg Dasch, dem Ingenieur Wolfgang Hilz, dem Wirtschaftsingenieur Andreas Schuster sowie weiteren Ingenieuren und Solarfachleuten gegründet. Ziel war und ist es, das Sonnenhaus-Konzept, das auf den Schweizer Solarpionier Josef Jenni zurückgeht, weiterzuentwickeln und zu verbreiten. Zu den Mitgliedern zählen Architekten, Planer, Energieberater, Installateure und Komponentenhersteller. Seit der Gründung des Vereins sind rund 2.000 weitgehend solar beheizte Wohnhäuser und Funktionsgebäude in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol geplant und errichtet worden.
In Nordrhein-Westfalen gibt es erst wenige Sonnenhäuser. Die SWB GmbH arbeitet daran, dass es mehr werden. Ein Beispiel für ein Sonnenhaus in Werne finden Sie hier

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Umweltfreundlich Heizen mit Holzpellets

Nur 2,7 Prozent ihres Energiegehalts werden benötigt, um Pellets aus trockenen Sägespänen herzustellen. Im Vergleich zu anderen Brennstoffen ist das vorbildlich und klimaschonend. Denn bei Flüssiggas sind es stattliche 14,5 Prozent, bei Heizöl 12 Prozent und bei Erdgas 10 Prozent des Energiegehalts, die zur Herstellung der Brennstoffe benötigt werden.

„Das Heizen mit Holzpellets lohnt sich für die Umwelt und den Geldbeutel“,  erklärt der Haustechnikberater der SWB GmbH Karl-Heinz Hüsing.

Der Umstieg auf eine Holzpelletheizung wird mit attraktiven Fördermitteln unterstützt.
Heizungssanierer, die sich für eine klimaschonende Pelletheizung mit Brennwerttechnik OekoFEN_Anzeige_90x75_SWB_Infotage4c_Okt.inddentscheiden, unterstützt der Staat mit mindestens 6.900 Euro. In Kombination mit einer Solaranlage wird eine Pellet-Brennwertheizung vom Bund und dem Land NRW mit über 13.000 Euro gefördert.

Am 5. Oktober informiert die SWB GmbH aus Herten mit dem Hersteller von Pelletkesseln ÖkoFEN über Technik und Wirtschaftlichkeit von Holzpelletheizungen.

Informationsveranstaltung der SWB GmbH
am Mittwoch, den 05. Oktober 2016 um 19 Uhr
in Herten, Karl-Hermann Straße 14

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Förderung für die Heizungsoptimierung

Am 1. August hat das Bundeswirtschaftsministerium ein neues Förderprogramm mit Zuschüssen für Heizungspumpen und den hydraulischen Abgleich vorgestellt. Die Optimierung bestehender Heizungsanlagen soll schnell und kostengünstig Effizienzgewinne und damit CO2-Einsparungen erzielen. Bis zum Jahr 2020 sollen jährlich bis zu zwei Millionen Heizungspumpen ausgetauscht werden und 200.000 hydraulische Abgleiche durchgeführt werden. Das Bundeswirtschaftsministerium will durch das Förderprogramm 1,8 Millionen Tonnen CO2-Emissionen vermeiden.
Zeitgleich wurde ein Zuschussprogramm für Brennstoffzellenheizungen aufgelegt. Mit diesem Programm soll diese zukunftsweisende Technologie breitenwirksam am Markt etabliert werden. Die Brennstoffzellenheizung erzeugt gleichzeitig Wärme für die Heizung und Strom, der im Haus genutzt werden kann.

Hocheffiziente Pumpen
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In unseren Heizungen laufen Heizungspumpen über 5.000 Stunden im Jahr. Das ist mehr als die Hälfte des Jahres. Die Leistungsaufnahme von älteren kleinen Umwälzpumpen im Ein- und Zweifamilienhaus beträgt häufig zwischen 60 und 100 Watt. In größeren Gebäuden liegt die Leistungsaufnahme der Umwälzpumpe sogar noch höher. Was viele nicht wissen, oft ist die Heizungspumpe der größte Stromverbraucher im Haushalt.
Eine hocheffiziente Umwälzpumpe hat mit ihrer Technik und einer intelligenten Pumpenregelung nur noch einen Energieverbrauch von unter 20 Prozent gegenüber einer alten Pumpe.
Der Austausch der Heizungspumpe lohnt sich deshalb sowohl für die Umwelt als auch für den Geldbeutel.
Zu beachten ist allerdings, dass die meisten kleinen Brennwertkessel schon eine integrierte Hocheffizienzpumpe haben. Soll in nächster Zeit der Heizkessel ausgetauscht werden, dann ist der Austausch der Pumpe im Vorhinein unter Umständen unsinnig, da die neue Pumpe beim Kesseltausch nicht mehr benötigt wird.
Gefördert werden auch hocheffiziente Zirkulationspumpen.

Hydraulischer Abgleich
Haus_ohne_hydraulischen_AbgleichDas Heizungswasser fließt nach dem Prinzip des geringsten Widerstands durch das Heizsystem. Bei nicht einregulierten Heizungsanlagen führt dies dazu, dass einige Räume gut versorgt werden und andere nur wenig oder erst spät Wärme abbekommen. Als Abhilfe wird dann oft die Pumpenleistung oder die Heizungstemperatur erhöht. Das hat aber höhere Energieverbräuche zur Folge, insbesondere Brennwertkessel haben einen bedeutend schlechteren Wirkungsgrad bei hohen Heizungstemperaturen.
Hydraulischer Abgleich am HeizkörperFür den hydraulischen Abgleich werden die Heizkörper-Thermostatventil einstellbar gemacht und das Heizungssystem so eingestellt, dass alle Heizkörper gleichmäßig warm werden.
Allein durch einen hydraulischen Abgleich kann die Heizung cirka 10 Prozent Energie einsparen.
Gefördert werden auch begleitende Maßnahmen, die im Zusammenhang mit dem hydraulischen Abgleich stehen. Dazu gehört auch der Einbau eines Heizungs-Pufferspeichers.

Wie werden die Optimierungsmaßnahmen gefördert?
Die Förderung für den Austausch von Heizungspumpen und den hydraulischen Abgleich beträgt 30 % der Nettoinvestitionskosten (also ohne die Mehrwertsteuer).
Vor der Beauftragung muss man sich bei der BAFA registrieren lassen, das geschieht online. Nach Fertigstellung reicht man die Rechnungen und die Bestätigung des Installateurs ein.
Mehr Informationen finden Sie auf der Internetseite der BAFA www.bafa.de.
Auf der Internetseite www.co2online.de finden Sie weitere Informationen über den hydraulischen Abgleich und hocheffiziente Heizungspumpen.

Die Brennstoffzellenheizung versorgt das Haus mit Wärme und Strom
Der Brennstoff Erdgas ist zu wertvoll, um aus ihm nur Wärme für das Haus zu erzeugen. Schon lange gibt es das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung, hier macht der Heizkessel gleichzeitig Wärme und Strom.
Bisher wurde der Strom in den Blockheizkraftwerken über Motoren produziert. Das ist aber für kleinere Gebäude unsinnig, da hier viel zu viel Strom erzeugt wird.
Vitovalor_300-PDie Brennstoffzelle in einer Brennstoffzellenheizung kann in einer kleinen Leistung produziert werden. Sie erzeugt dann meistens genauso viel Wärme und Strom aus dem eingesetzten Erdgas. Wird mehr Wärme benötigt als die Brennstoffzelle liefern kann, wird ein Spitzenlastkessel zugeschaltet. Die Brennstoffzelle ist dann der Grundlastkessel und läuft typischerweise den ganzen Tag mit seiner kleinen Heizleistung durch und erzeugt so kontinuierlich kostengünstig Strom für das Gebäude. Wenn der Strom nicht abgenommen werden kann, wird er in das Stromnetz eingespeist und vom Stromnetzbetreiber vergütet.
Die Förderung für die Brennstoffzellenheizung wird bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beantragt. Es muss allerdings ein unabhängiger Energieeffizienz-Experte hinzugezogen werden, der die Förderung bei der KfW bestätigt. So ist es bei allen Zuschussprogrammen der KfW.
Die Förderung für die Brennstoffzellenheizung errechnet sich aus der Stromleistung des Heizgerätes. Es gibt einmal eine Grundförderung  von 5.700 € und einen leistungsabhängigen Betrag von 450 € pro 100 Watt elektrischer Leistung.
Ein typisches Brennstoffzellen-Heizgerät mit einer elektrischen Leistung von 750 Watt erhält eine Förderung von 9.300 Euro.
Mehr Informationen zur Kraft-Wärme-Kopplung bietet Ihnen die Internetseite www.kwk-fuer-nrw.de.

Dies ist ein Beitrag für die Energiekolumne der Zeitung Vestimmo

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Sparsam Heizen – mit oder auch ohne Sonne

Seit September 2015 werden Öl- und Gaskessel mit einem Energielabel ausgezeichnet, wie wir es schon lange von Haushaltsgeräten wie Kühlschrank oder Waschmaschine kennen.

SolvisMax_5_Jahre_GarantieSolvis hat den SolvisMax 7 jetzt mit einem energieeffizienten Gasbrenner ausgestattet. Das integrierte Hybridsystem darf das Energielabel A+ führen, den Höchstwert für die Klasse der Öl- und Gasbrennwertgeräte.
In Kombination mit einer effizienten Solarthermieanlage kann sogar das Energielabel A+++ erreicht werden.

Die Firma Solvis bietet mit dem SolvisMax ein Solarheizsystem mit einem Schichtenspeicher an. Hier wird die Sonnenenergie und die Nachheizenergie aus Gas, Öl oder Holzpellets optimal genutzt.

Keine andere Heizung verbraucht so wenig: bis zu 50 % Heizkosten-Einsparung – durch den direkt in den Speicher integrierten Brenner und Hochleistungskollektoren. Die hygienische Trinkwasserbereitung mit dem Frischwassersystem gibt Legionellen keine Chance.

Wer seine veraltete ineffiziente Heizung mit einer Solarheizung modernisiert, wird von Bund und Land mit 4.500 Euro gefördert.
Die Modernisierung mit einem Brennwertkessel fördert die KfW mit einem Zuschuss von 15 Prozent.

Am 31. August informiert die SWB GmbH aus Herten mit der Firma Solvis über das Heizen mit Sonnenenergie und die attraktiven  Förderprogramme.

Informationsveranstaltung der SWB GmbH
am Mittwoch, den 31. August  2016 um 19 Uhr
in Herten, Karl-Hermann Straße 14

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Kundenzeitung SWB aktuell

Unsere neue Kundenzeitung SWB aktuell Nr. 26 ist erschienen

die Themen:

Sie können unsere Kundenzeitung auf unserer Internetseite herunterladen:
www.swb-herten.de/service/swb-kundenzeitung
viel Spaß beim Lesen

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Heizen mit der Energie der Sonne

das-energetikhaus-prinzip-SHI_Grafiken-Was-ist-ein-Sonnenhaus-frueherDie Mutter der Nutzung Erneuerbarer Energien ist sicherlich die Sonnenwärme. Schon im 5. Jahrhundert vor Christus beschrieb Sokrates die Sonnenenergienutzung in Olynthus:  „In Häusern, die nach Süden blicken, dringt im Winter die Sonne durch das Portikum, während im Sommer die Sonne gerade über unseren Köpfen und über dem Dach steht, so dass darunter Schatten herrscht.”
Jetzt könnte man sagen, im sonnenreichen Griechenland ist das kein Problem aber hier in Deutschland scheint die Sonne zu wenig. Das ist so nicht richtig. Mit der richtigen Technik kann man auch in Deutschland die Sonne für die Heizung nutzen.

Jeder Autofahrer kennt das: wenn das Auto zu lange in der Sonne steht, wird es im Innern unerträglich warm, und das selbst im Frühjahr oder Herbst. Ein Sonnenkollektor für die

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Heizung macht sich diesen „Treibhauseffekt“ zu Nutze. Der schwarze Absorber hinter einer Glasscheibe nimmt die Sonnenwärme auf und transportiert sie zu einem Speicher, in dem die Sonnenwärme für Heizung und Warmwasser genutzt wird. So gut so einfach, in den vielen Jahren, in dem die Sonnenwärme genutzt wird, hat sich die Technik enorm verbessert. Mit seiner optimierten Absorberbeschichtung kann ein Flachkollektor heute unter optimalen Bedingungen über 80 Prozent der Solarstrahlung in nutzbare Wärme umwandeln. Da die Bedingungen aber nicht immer optimal sind, so liegt der Jahreswirkungsgrad bei ungefähr 40 Prozent. Damit ist der Wirkungsgrad der Solarthermie mehr als doppelt so hoch wie in der Solarstromnutzung.Neben dem Flachkollektor gibt es den Vakuum-Röhrenkollektor. Vakuum ist ein sehr guter Isolator, das kennen wir von der Thermoskanne. Ein Vakuumkollektor hat einen noch höheren Wirkungsgrad, ist allerdings auch teurer, deshalb wird in Deutschland meistens der Flachkollektoren eingesetzt.

Für eine effektive Solaranlage ist nicht nur der Kollektor entscheidend, auch die anderen Komponenten sind wichtig. Die Solarsteuerung regelt die Solaranlage so, dass der Solarertrag optimiert wird, Hocheffizienzpumpen minimieren den Strombedarf für die Umwälzung des Solarmediums, optimal gedämmte Solarspeicher können die eingebrachte Wärme lange speichern. Eine Besonderheit sind Speicher mit Ladeeinrichtungen, die die Sonnenwärme optimal einspeichern können und die Wärmeschichtung im Speicher unterstützen.

Die einfachste Form der Sonnenwärmenutzung ist die solare Warmwasserbereitung. Ein Trinkwasserspeicher mit ungefähr dem doppelten Tagesbedarf an Warmwasser nimmt die Energie der Sonnenkollektoren auf und kann so auch einen sonnenarmen Tag überbrücken. Eine Warmwasser-Solaranlage wird im Allgemeinen so ausgelegt, dass im Sommer der Heizkessel nicht benötigt wird und die Sonne die gesamte Warmwassererwärmung übernimmt. Über das Jahr stellt die Sonne dann zweidrittel der Energie für die Warmwasserbereitung zur Verfügung.
Am meisten verbreitet ist die Solaranlage für Heizung und Warmwasser. Der Pufferspeicher nimmt hier die Energie für Heizung und Warmwasser auf. Je nach Größe der Solaranlage kann die Sonne bis zu 30 Prozent der gesamten Energie für Heizung und Warmwasser liefern.

Schnitt-SonnenhausEine Besonderheit ist das Sonnenhaus. Hier wird ein sehr großer Speicher installiert, der die Heizenergie für mehrere Wochen aufnehmen kann. Eine große Solaranlage liefert die Sonnenenergie in den Speicher. So kann ein gut gedämmtes Wohnhaus zu über 50 Prozent mit der Energie der Sonne geheizt werden, in den meisten Sonnenhäuser beträgt die solare Deckung sogar 70 Prozent. Es gibt aber auch einige Beispiele für Sonnenhäuser, die zu 100 Prozent solar beheizt werden. Das Konzept Sonnenhaus funktioniert nicht nur im Neubau, auch in einem gut gedämmten Altbau kann das Sonnenhauskonzept verwirklicht werden.

Kommen wir zurück zu dem Haus, das Sokrates beschrieben hat. Das Heizen mit der Sonneneinstrahlung im Winter nennt man auch passive Sonnenenergienutzung. Dieses Prinzip macht man sich im Passivhaus zu Nutze. Das Passivhaus ist sehr gut gedämmt und wird zum großen Teil durch die einstrahlende Sonnenenergie und die Abwärme im Haus geheizt.

Sonnenenergie kann aber nicht nur für die Raumheizung genutzt werden. Auch Wärmeprozesse in der Industrie können mit Sonnenenergie unterstützt werden. Es gibt mittlerweile viele Beispiele für solare Prozesswärme: Wäschereien, Waschstraßen, Reinigungsprozesse, galvanische Bäder, Trocknung, Kühlung …

Die Sonnenwärmenutzung für Prozesswärme wird vom Bund zu 50 Prozent gefördert.Damit wären wir schon beim Thema staatliche Förderung für Sonnenwärme. Eine Warmwasser-Solaranlage wird im Bestandsgebäude mit bis zu 600 Euro gefördert. Die Solaranlage für Heizung und Warmwasser erhält vom Bund ungefähr 3.000 Euro Förderung.
Besonders gefördert werden Solaranlagen in Mehrfamilienhäusern und Sonnenhäusern. Hier gibt es als Besonderheit auch eine leistungsabhängige Förderung, das heißt Sonnenkollektoren mit einer hohen Leistungsfähigkeit werden besser gefördert.
Zusätzlich fördert das Land NRW Solaranlagen mit seinem Förderprogramm proges.nrw, allerdings werden vom Land NRW keine reinen Warmwasser-Solaranlagen gefördert.

Beachten Sie unsere Informationsveranstaltung Sparsam Heizen – mit oder auch ohne Sonne

Dies ist ein Beitrag für die Energiekolumne der Zeitung Vestimmo

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