Umweltfreundlich Heizen mit Holzpellets

Nur 2,7 Prozent ihres Energiegehalts werden benötigt, um Pellets aus trockenen Sägespänen herzustellen. Im Vergleich zu anderen Brennstoffen ist das vorbildlich und klimaschonend. Denn bei Flüssiggas sind es stattliche 14,5 Prozent, bei Heizöl 12 Prozent und bei Erdgas 10 Prozent des Energiegehalts, die zur Herstellung der Brennstoffe benötigt werden.

„Das Heizen mit Holzpellets lohnt sich für die Umwelt und den Geldbeutel“,  erklärt der Haustechnikberater der SWB GmbH Karl-Heinz Hüsing.

Der Umstieg auf eine Holzpelletheizung wird mit attraktiven Fördermitteln unterstützt.
Heizungssanierer, die sich für eine klimaschonende Pelletheizung mit Brennwerttechnik OekoFEN_Anzeige_90x75_SWB_Infotage4c_Okt.inddentscheiden, unterstützt der Staat mit mindestens 6.900 Euro. In Kombination mit einer Solaranlage wird eine Pellet-Brennwertheizung vom Bund und dem Land NRW mit über 13.000 Euro gefördert.

Am 5. Oktober informiert die SWB GmbH aus Herten mit dem Hersteller von Pelletkesseln ÖkoFEN über Technik und Wirtschaftlichkeit von Holzpelletheizungen.

Informationsveranstaltung der SWB GmbH
am Mittwoch, den 05. Oktober 2016 um 19 Uhr
in Herten, Karl-Hermann Straße 14

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Förderung für die Heizungsoptimierung

Am 1. August hat das Bundeswirtschaftsministerium ein neues Förderprogramm mit Zuschüssen für Heizungspumpen und den hydraulischen Abgleich vorgestellt. Die Optimierung bestehender Heizungsanlagen soll schnell und kostengünstig Effizienzgewinne und damit CO2-Einsparungen erzielen. Bis zum Jahr 2020 sollen jährlich bis zu zwei Millionen Heizungspumpen ausgetauscht werden und 200.000 hydraulische Abgleiche durchgeführt werden. Das Bundeswirtschaftsministerium will durch das Förderprogramm 1,8 Millionen Tonnen CO2-Emissionen vermeiden.
Zeitgleich wurde ein Zuschussprogramm für Brennstoffzellenheizungen aufgelegt. Mit diesem Programm soll diese zukunftsweisende Technologie breitenwirksam am Markt etabliert werden. Die Brennstoffzellenheizung erzeugt gleichzeitig Wärme für die Heizung und Strom, der im Haus genutzt werden kann.

Hocheffiziente Pumpen
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In unseren Heizungen laufen Heizungspumpen über 5.000 Stunden im Jahr. Das ist mehr als die Hälfte des Jahres. Die Leistungsaufnahme von älteren kleinen Umwälzpumpen im Ein- und Zweifamilienhaus beträgt häufig zwischen 60 und 100 Watt. In größeren Gebäuden liegt die Leistungsaufnahme der Umwälzpumpe sogar noch höher. Was viele nicht wissen, oft ist die Heizungspumpe der größte Stromverbraucher im Haushalt.
Eine hocheffiziente Umwälzpumpe hat mit ihrer Technik und einer intelligenten Pumpenregelung nur noch einen Energieverbrauch von unter 20 Prozent gegenüber einer alten Pumpe.
Der Austausch der Heizungspumpe lohnt sich deshalb sowohl für die Umwelt als auch für den Geldbeutel.
Zu beachten ist allerdings, dass die meisten kleinen Brennwertkessel schon eine integrierte Hocheffizienzpumpe haben. Soll in nächster Zeit der Heizkessel ausgetauscht werden, dann ist der Austausch der Pumpe im Vorhinein unter Umständen unsinnig, da die neue Pumpe beim Kesseltausch nicht mehr benötigt wird.
Gefördert werden auch hocheffiziente Zirkulationspumpen.

Hydraulischer Abgleich
Haus_ohne_hydraulischen_AbgleichDas Heizungswasser fließt nach dem Prinzip des geringsten Widerstands durch das Heizsystem. Bei nicht einregulierten Heizungsanlagen führt dies dazu, dass einige Räume gut versorgt werden und andere nur wenig oder erst spät Wärme abbekommen. Als Abhilfe wird dann oft die Pumpenleistung oder die Heizungstemperatur erhöht. Das hat aber höhere Energieverbräuche zur Folge, insbesondere Brennwertkessel haben einen bedeutend schlechteren Wirkungsgrad bei hohen Heizungstemperaturen.
Hydraulischer Abgleich am HeizkörperFür den hydraulischen Abgleich werden die Heizkörper-Thermostatventil einstellbar gemacht und das Heizungssystem so eingestellt, dass alle Heizkörper gleichmäßig warm werden.
Allein durch einen hydraulischen Abgleich kann die Heizung cirka 10 Prozent Energie einsparen.
Gefördert werden auch begleitende Maßnahmen, die im Zusammenhang mit dem hydraulischen Abgleich stehen. Dazu gehört auch der Einbau eines Heizungs-Pufferspeichers.

Wie werden die Optimierungsmaßnahmen gefördert?
Die Förderung für den Austausch von Heizungspumpen und den hydraulischen Abgleich beträgt 30 % der Nettoinvestitionskosten (also ohne die Mehrwertsteuer).
Vor der Beauftragung muss man sich bei der BAFA registrieren lassen, das geschieht online. Nach Fertigstellung reicht man die Rechnungen und die Bestätigung des Installateurs ein.
Mehr Informationen finden Sie auf der Internetseite der BAFA www.bafa.de.
Auf der Internetseite www.co2online.de finden Sie weitere Informationen über den hydraulischen Abgleich und hocheffiziente Heizungspumpen.

Die Brennstoffzellenheizung versorgt das Haus mit Wärme und Strom
Der Brennstoff Erdgas ist zu wertvoll, um aus ihm nur Wärme für das Haus zu erzeugen. Schon lange gibt es das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung, hier macht der Heizkessel gleichzeitig Wärme und Strom.
Bisher wurde der Strom in den Blockheizkraftwerken über Motoren produziert. Das ist aber für kleinere Gebäude unsinnig, da hier viel zu viel Strom erzeugt wird.
Vitovalor_300-PDie Brennstoffzelle in einer Brennstoffzellenheizung kann in einer kleinen Leistung produziert werden. Sie erzeugt dann meistens genauso viel Wärme und Strom aus dem eingesetzten Erdgas. Wird mehr Wärme benötigt als die Brennstoffzelle liefern kann, wird ein Spitzenlastkessel zugeschaltet. Die Brennstoffzelle ist dann der Grundlastkessel und läuft typischerweise den ganzen Tag mit seiner kleinen Heizleistung durch und erzeugt so kontinuierlich kostengünstig Strom für das Gebäude. Wenn der Strom nicht abgenommen werden kann, wird er in das Stromnetz eingespeist und vom Stromnetzbetreiber vergütet.
Die Förderung für die Brennstoffzellenheizung wird bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beantragt. Es muss allerdings ein unabhängiger Energieeffizienz-Experte hinzugezogen werden, der die Förderung bei der KfW bestätigt. So ist es bei allen Zuschussprogrammen der KfW.
Die Förderung für die Brennstoffzellenheizung errechnet sich aus der Stromleistung des Heizgerätes. Es gibt einmal eine Grundförderung  von 5.700 € und einen leistungsabhängigen Betrag von 450 € pro 100 Watt elektrischer Leistung.
Ein typisches Brennstoffzellen-Heizgerät mit einer elektrischen Leistung von 750 Watt erhält eine Förderung von 9.300 Euro.
Mehr Informationen zur Kraft-Wärme-Kopplung bietet Ihnen die Internetseite www.kwk-fuer-nrw.de.

Dies ist ein Beitrag für die Energiekolumne der Zeitung Vestimmo

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Sparsam Heizen – mit oder auch ohne Sonne

Seit September 2015 werden Öl- und Gaskessel mit einem Energielabel ausgezeichnet, wie wir es schon lange von Haushaltsgeräten wie Kühlschrank oder Waschmaschine kennen.

SolvisMax_5_Jahre_GarantieSolvis hat den SolvisMax 7 jetzt mit einem energieeffizienten Gasbrenner ausgestattet. Das integrierte Hybridsystem darf das Energielabel A+ führen, den Höchstwert für die Klasse der Öl- und Gasbrennwertgeräte.
In Kombination mit einer effizienten Solarthermieanlage kann sogar das Energielabel A+++ erreicht werden.

Die Firma Solvis bietet mit dem SolvisMax ein Solarheizsystem mit einem Schichtenspeicher an. Hier wird die Sonnenenergie und die Nachheizenergie aus Gas, Öl oder Holzpellets optimal genutzt.

Keine andere Heizung verbraucht so wenig: bis zu 50 % Heizkosten-Einsparung – durch den direkt in den Speicher integrierten Brenner und Hochleistungskollektoren. Die hygienische Trinkwasserbereitung mit dem Frischwassersystem gibt Legionellen keine Chance.

Wer seine veraltete ineffiziente Heizung mit einer Solarheizung modernisiert, wird von Bund und Land mit 4.500 Euro gefördert.
Die Modernisierung mit einem Brennwertkessel fördert die KfW mit einem Zuschuss von 15 Prozent.

Am 31. August informiert die SWB GmbH aus Herten mit der Firma Solvis über das Heizen mit Sonnenenergie und die attraktiven  Förderprogramme.

Informationsveranstaltung der SWB GmbH
am Mittwoch, den 31. August  2016 um 19 Uhr
in Herten, Karl-Hermann Straße 14

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Kundenzeitung SWB aktuell

Unsere neue Kundenzeitung SWB aktuell Nr. 26 ist erschienen

die Themen:

Sie können unsere Kundenzeitung auf unserer Internetseite herunterladen:
www.swb-herten.de/service/swb-kundenzeitung
viel Spaß beim Lesen

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Heizen mit der Energie der Sonne

das-energetikhaus-prinzip-SHI_Grafiken-Was-ist-ein-Sonnenhaus-frueherDie Mutter der Nutzung Erneuerbarer Energien ist sicherlich die Sonnenwärme. Schon im 5. Jahrhundert vor Christus beschrieb Sokrates die Sonnenenergienutzung in Olynthus:  „In Häusern, die nach Süden blicken, dringt im Winter die Sonne durch das Portikum, während im Sommer die Sonne gerade über unseren Köpfen und über dem Dach steht, so dass darunter Schatten herrscht.”
Jetzt könnte man sagen, im sonnenreichen Griechenland ist das kein Problem aber hier in Deutschland scheint die Sonne zu wenig. Das ist so nicht richtig. Mit der richtigen Technik kann man auch in Deutschland die Sonne für die Heizung nutzen.

Jeder Autofahrer kennt das: wenn das Auto zu lange in der Sonne steht, wird es im Innern unerträglich warm, und das selbst im Frühjahr oder Herbst. Ein Sonnenkollektor für die

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Heizung macht sich diesen „Treibhauseffekt“ zu Nutze. Der schwarze Absorber hinter einer Glasscheibe nimmt die Sonnenwärme auf und transportiert sie zu einem Speicher, in dem die Sonnenwärme für Heizung und Warmwasser genutzt wird. So gut so einfach, in den vielen Jahren, in dem die Sonnenwärme genutzt wird, hat sich die Technik enorm verbessert. Mit seiner optimierten Absorberbeschichtung kann ein Flachkollektor heute unter optimalen Bedingungen über 80 Prozent der Solarstrahlung in nutzbare Wärme umwandeln. Da die Bedingungen aber nicht immer optimal sind, so liegt der Jahreswirkungsgrad bei ungefähr 40 Prozent. Damit ist der Wirkungsgrad der Solarthermie mehr als doppelt so hoch wie in der Solarstromnutzung.Neben dem Flachkollektor gibt es den Vakuum-Röhrenkollektor. Vakuum ist ein sehr guter Isolator, das kennen wir von der Thermoskanne. Ein Vakuumkollektor hat einen noch höheren Wirkungsgrad, ist allerdings auch teurer, deshalb wird in Deutschland meistens der Flachkollektoren eingesetzt.

Für eine effektive Solaranlage ist nicht nur der Kollektor entscheidend, auch die anderen Komponenten sind wichtig. Die Solarsteuerung regelt die Solaranlage so, dass der Solarertrag optimiert wird, Hocheffizienzpumpen minimieren den Strombedarf für die Umwälzung des Solarmediums, optimal gedämmte Solarspeicher können die eingebrachte Wärme lange speichern. Eine Besonderheit sind Speicher mit Ladeeinrichtungen, die die Sonnenwärme optimal einspeichern können und die Wärmeschichtung im Speicher unterstützen.

Die einfachste Form der Sonnenwärmenutzung ist die solare Warmwasserbereitung. Ein Trinkwasserspeicher mit ungefähr dem doppelten Tagesbedarf an Warmwasser nimmt die Energie der Sonnenkollektoren auf und kann so auch einen sonnenarmen Tag überbrücken. Eine Warmwasser-Solaranlage wird im Allgemeinen so ausgelegt, dass im Sommer der Heizkessel nicht benötigt wird und die Sonne die gesamte Warmwassererwärmung übernimmt. Über das Jahr stellt die Sonne dann zweidrittel der Energie für die Warmwasserbereitung zur Verfügung.
Am meisten verbreitet ist die Solaranlage für Heizung und Warmwasser. Der Pufferspeicher nimmt hier die Energie für Heizung und Warmwasser auf. Je nach Größe der Solaranlage kann die Sonne bis zu 30 Prozent der gesamten Energie für Heizung und Warmwasser liefern.

Schnitt-SonnenhausEine Besonderheit ist das Sonnenhaus. Hier wird ein sehr großer Speicher installiert, der die Heizenergie für mehrere Wochen aufnehmen kann. Eine große Solaranlage liefert die Sonnenenergie in den Speicher. So kann ein gut gedämmtes Wohnhaus zu über 50 Prozent mit der Energie der Sonne geheizt werden, in den meisten Sonnenhäuser beträgt die solare Deckung sogar 70 Prozent. Es gibt aber auch einige Beispiele für Sonnenhäuser, die zu 100 Prozent solar beheizt werden. Das Konzept Sonnenhaus funktioniert nicht nur im Neubau, auch in einem gut gedämmten Altbau kann das Sonnenhauskonzept verwirklicht werden.

Kommen wir zurück zu dem Haus, das Sokrates beschrieben hat. Das Heizen mit der Sonneneinstrahlung im Winter nennt man auch passive Sonnenenergienutzung. Dieses Prinzip macht man sich im Passivhaus zu Nutze. Das Passivhaus ist sehr gut gedämmt und wird zum großen Teil durch die einstrahlende Sonnenenergie und die Abwärme im Haus geheizt.

Sonnenenergie kann aber nicht nur für die Raumheizung genutzt werden. Auch Wärmeprozesse in der Industrie können mit Sonnenenergie unterstützt werden. Es gibt mittlerweile viele Beispiele für solare Prozesswärme: Wäschereien, Waschstraßen, Reinigungsprozesse, galvanische Bäder, Trocknung, Kühlung …

Die Sonnenwärmenutzung für Prozesswärme wird vom Bund zu 50 Prozent gefördert.Damit wären wir schon beim Thema staatliche Förderung für Sonnenwärme. Eine Warmwasser-Solaranlage wird im Bestandsgebäude mit bis zu 600 Euro gefördert. Die Solaranlage für Heizung und Warmwasser erhält vom Bund ungefähr 3.000 Euro Förderung.
Besonders gefördert werden Solaranlagen in Mehrfamilienhäusern und Sonnenhäusern. Hier gibt es als Besonderheit auch eine leistungsabhängige Förderung, das heißt Sonnenkollektoren mit einer hohen Leistungsfähigkeit werden besser gefördert.
Zusätzlich fördert das Land NRW Solaranlagen mit seinem Förderprogramm proges.nrw, allerdings werden vom Land NRW keine reinen Warmwasser-Solaranlagen gefördert.

Beachten Sie unsere Informationsveranstaltung Sparsam Heizen – mit oder auch ohne Sonne

Dies ist ein Beitrag für die Energiekolumne der Zeitung Vestimmo

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Neues Förderprogramm fördert Pumpentausch, hydraulischen Abgleich und Brennstoffzellenheizung

Die Bundesregierung hat zum 1. August 2016 ein neues Förderprogramm zur „Förderung der Heizungsoptimierung durch hocheffiziente Pumpen und hydraulischen Abgleich“ in Kraft gesetzt. Das Förderprogramm soll einen Beitrag zur Steigerung der Energieeffizienz im Gebäudebereich leisten, und so dazu beitragen, dass Deutschland sein Klimaschutzziel für das Jahr 2020 erreicht.

Über das Förderprogramm soll zum einen der Austausch alter Pumpen und der Einbau von modernen, hocheffizienten Heizungsumwälzpumpen und Trinkwasserzirkulationspumpen angereizt werden (Fördertatbestand 1). Weiterhin Beispiel_Haus_ohne_hydraulischem_Abgleichkönnen im sog. „Fördertatbestand 2“ die Heizungsoptimierung durch die Durchführung eines hydraulischen Abgleiches sowie zusätzliche niedriginvestive Maßnahmen wie z. B. der Tausch von Thermostatventilen finanziell gefördert werden. Förderfähig sind aber auch die Anschaffung und die Installation von Pufferspeichern, Einzelraumtemperaturreglern, Strangventilen, Technik zur Volumenstromregelung, Separater Mess-, Regelungs- und Steuerungstechnik und Benutzerinterfaces, oder die optimale Einstellung der Heizkurve. Insbesondere die Förderung von Pufferspeichern ist ein wichtiges Anliegen, da sich Wärmespeicher zum zentralen Element der Energiewende im Gebäude entwickeln müssen.

Die Förderung soll über einen Zuschuss erfolgen, dessen Höhe 30 Prozent der förderfähigen Maßnahmenkosten beträgt. Er kann von Hauseigentümern, Kommunen und Unternehmen in Anspruch genommen werden. Der Förderhöchstbetrag beträgt 25.000 €. Derzeit steht aber noch nicht fest, ob und inwieweit das jetzt an den Start gegangene „Förderprogramm Heizungsoptimierung“ mit dem Marktanreizprogramm für Erneuerbare Energien im Wärmemarkt (MAP) kombinierbar ist. Ebenso wenig lässt sich derzeit sagen, ob es (technische) Mindestanforderungen (z.B. hinsichtlich des Volumens) an den Pufferspeicher gibt – der BSW-Solar wird hierüber zu einem späteren Zeitpunkt informieren. Das Programm soll vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle administriert werden.

Allerdings können auch derzeit schon im MAP über den Fördertatbestand „Heizungsoptimierung“ bestimmte Maßnahmen (wie z.B. der Einbau einer hocheffizienten Zirkulationspumpe oder der Ersatz und der erstmalige Einbau von Pufferspeichern) zur Optimierung einer drei Jahre alten Heizung durch Zuschüsse gefördert werden. Ebenso ist seit Anfang dieses Jahres über das Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE) eine zusätzliche (pauschale) Förderung von Optimierungsmaßnahmen an der Heizung in Höhe von 600 € möglich, die die Durchführung bestimmter Schritte wie den hydraulischen Abgleiche voraussetzt.

Im Falle der Modernisierung einer veralteten Heizungsanlage kommt es deshalb künftig verstärkt darauf an, die individuelle Vorteilhaftigkeit der einzelnen Förderprogramme für den konkreten Sanierungsfall zu ermitteln und dem Kunden aufzuzeigen.

Der BSW-Solar begrüßt die Einführung eines neuen Förderprogramms für Heizungspumpen und insbesondere die die Fördermöglichkeit für Pufferspeicher, sieht allerdings die Einführung immer neuer Förderprogramme, die sich hinsichtlich ihrer Förderinhalte sogar inhaltlich überschneiden, kritisch. Denn so besteht das Risiko, dass die Endverbraucher den Überblick über die Förderlandschaft verlieren, der auch durch immer neue Informationskampagnen (z.B. die kürzlich gestartete Informationskampagne „Deutschland macht’s effizient.de“ ) nicht wiederhergestellt werden kann. Der BSW-Solar wird sich deshalb mit den anderen Verbänden unter dem Dach des BEE dafür stark machen, dass die vorhandenen Förderprogramme besser aufeinander abgestimmt werden.

Die Bundesregierung möchte über das Förderprogramm erreichen, dass bis zum Jahr 2020 jährlich bis zu 2 Mio. hocheffiziente Pumpen in Gebäuden installiert und bis zu 200.000 Heizungsanlagen zusätzlich optimiert werden. Im Bundeshaushalt sind für das Förderprogramm für das Jahr 2016 100 Mio. € an Fördermitteln eingeplant.

Die Informationen des BAFA zu dem neuen Förderprogramm finden Sie hier.

Vitovalor_300-PZusätzlich geht das BMWi mit dem neuen Programm für stationäre Brennstoffzellen-Heizungen an den Start. Es ist Bestandteil des „Anreizprogramms Energieeffizienz“ der Bundesregierung. Ziel des neuen Programms ist es, stationäre Brennstoffzellen-Heizungen als zukunftsweisende Technologie zur gleichzeitigen hocheffizienten Strom- und Wärmeerzeugung breitenwirksam am Markt zu etablieren. Der Energielieferant der Brennstoffzelle ist Wasserstoff, der in einem chemischen Verfahren aus Erdgas gewonnen wird. Neben der effektiven Nutzung von Erdgas und der damit verbundenen Verringerung von CO2-Emissionen, bietet die Technologie gegenüber vergleichbaren konventionellen Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen den Vorteil eines besseren Verhältnisses von elektrischer Energie zu nutzbarer Abwärme zur Beheizung von Gebäuden.

Eigentümer von Wohngebäuden können beim Kauf einer Brennstoffzellen-Heizung attraktive Zuschüsse erhalten. Die Förderung gibt es für stationäre Brennstoffzellenheizungen in den Leistungsklassen von 0,25 bis 5 kW elektrischer Leistung in neuen und bestehenden Wohngebäuden. Die Förderhöhe ist gestaffelt nach der elektrischen Leistung der Anlage. Die Beantragung erfolgt über die KfW mit dem Programm „Energieeffizient Bauen und Sanieren – Zuschuss Brennstoffzelle“. Weitere Informationen finden Sie unter www.kfw.de/433. Anträge können bei der KfW spätestens ab dem 31.08.2016 gestellt werden. Zudem steht das KfW-Infocenter unter: 0800 / 539 9002 zur Verfügung.

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Umweltfreundlich Heizen mit Holzpellets

In den letzten Energiekolumnen habe ich über die politischen Entwicklungen zur Energiewende geschrieben. Jetzt möchte ich Beispiele geben, wie jeder einzelne in seinem Haus etwas für den Klimaschutz tun kann. Neben dem Klimaschutz helfen Energiesparmaßnahmen auch die eigenen Kosten für den Energiebedarf zu senken. So kann man zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.

Heute möchte ich Ihnen das Heizen mit Holzpellets vorstellen.

DEPI_Haende_Herz_RGBHolzpellets erfüllen alle Eigenschaften, die man von einem modernen Brennstoff erwartet. Sie verbrennen klimaneutral, da beim Verbrennen nur so viel CO2 frei wird, wie der Baum während seines Wachstums gebunden hat. Die zylindrischen Presslinge werden aus getrocknetem, naturbelassenem Restholz (Sägemehl, Hobelspäne, Waldrestholz) und ohne Zugabe von chemischen Bindemitteln unter hohem Druck gepresst. Ein fertiger Pellet hat in der Regel einen Durchmesser von etwa sechs Millimetern bei einer Länge von fünf bis 45 Millimetern. Mit einem Heizwert von fünf Kilowattstunden pro Kilogramm entspricht der Energiegehalt eines Kilos Holzpellets ungefähr dem von einem halben Liter Heizöl oder einem halben Kubikmeter Gas.
Um den Verbrauchern ein störungsfreies und energiesparendes Heizen zu garantieren, unterliegen Holzpellets genormten Qualitätsanforderungen. Beim Einkauf sollten Sie darauf achten, dass die gelieferten Pellets nach ENplus zertifiziert sind.

Oft wird als Argument gegen das Heizen mit Holzpellets angeführt, dass wir nicht genug Holz für die Produktion der Pellets haben. Das ist so nicht richtig, denn gibt es mehr Kapazitäten für die Produktion von Holzpellets als benötigt wird und es ist noch viel Luft nach oben. Natürlich können wir nicht ganz Deutschland mit Holzpellets heizen, insbesondere dann nicht wenn wir von dem derzeitigen Zustand der Gebäude ausgehen. Es wird deshalb auch immer andere Heiztechniken parallel geben. Wichtig ist, dass unsere Gebäude energetisch ertüchtigt werden und damit viel weniger Heizenergie benötigen.

Brennstoffkosten-DeutschlandHolzpellets sind ein sehr preiswerter Brennstoff. Über die letzten zehn Jahre betrachtet lag der Preis für Holzpellets 30 Prozent unter dem Preis für Heizöl  und Erdgas. Der Preis für Heizöl schwankt sehr stark, demgegenüber ist der Preis für Holzpellets lange Zeit sehr stabil geblieben. Durch die kuriose Talfahrt des Ölpreises in den letzten Monaten, ist der Ölpreis unter den Preis für Holzpellets gerutscht. Aktuell kostet die Kilowattstunde Heizöl aber schon wieder 8 Prozent mehr als die Kilowattstunde Pellet-Heizenergie, Erdgas liegt sogar knapp 30 Prozent über dem Pelletpreis.

Pellets werden, wie bei einer Ölheizung, in einem Lagerraum gespeichert. Abhängig vom Platzangebot und der Ausstattung des Hauses können Verbraucher Holzpellets auf verschiedene Weise lagern: in einem Kellerraum, in Silos aus Stoffgewebe im Keller und auch außerhalb des Gebäudes oder in einem unterirdischen Lagertank vor dem Haus. Angeliefert werden die Holzpellets  mit Silowagen und in den Lagerraum eingeblasen. Die Silofahrzeuge verfügen in der Regel über einen Pumpschlauch mit ca. 30 m Länge.
Vom Silo werden die Pellets über ein Schneckensystem oder ein Saugsystem dem Kessel zugeführt. Natürlich kann man die Pellets auch händisch in einen Vorratsbehälter am Kessel füllen, dann werden die Pellets meistens in Säcken angeliefert.

Holzpellet-Brennwertkessel mit Pufferspeicher SWBMit einem Pufferspeicher erreicht ein Heizkessel längere Laufzeiten und muss nicht so oft anspringe, so heizt ein Pelletkessel noch sparsamer. Da der Pufferspeicher auch von einer Solaranlage genutzt werden kann, werden Pelletheizungen gerne mit einer Solarthermieanlage kombiniert.

Seit über 20 Jahren werden in Deutschland Holzpelletkessel installiert. Die Technik hat sich ständig verbessert. So werden schon seit einigen Jahren auch Holzpellet-Brennwertkessel angeboten, die wie bei Öl- oder Gas-Brennwertkesseln die Kondensationsenergie des Brennstoffs nutzen können. Brennwertkessel sind besonders sparsam.

Förderung Pellet BW und SolarEine Holzpelletheizung ist in der Anschaffung teurer ist als eine Öl- oder Gasheizung. Um die Entwicklung der umweltfreundlichen Holzpelletheizung voranzubringen haben Bund und Land NRW Förderprogramme aufgelegt. Wird eine alte Heizung durch einen Holzpellet-Brennwertkessel mit einer Solaranlage ersetzt, kann eine Förderung von über 13.000 Euro erreicht werden. Allerdings kostet diese besonders effektive Heizung auch über 30.000 Euro, aber eine Förderung von über einem Drittel der Investitionssumme versüßt einem die hohen Kosten.
Eine Förderung gibt es natürlich auch für eine Pelletheizung ohne Solaranlage und  ohne Brennwertnutzung. Im Neubau wird allerdings nur die Pellet-Brennwertheizung gefördert.

Mehr Informationen zu den Förderprogrammen und viele weitere nützliche Informationen finden Sie auf der Internetseite der Aktion Holzpellets www.aktion-holzpellets.de.
Einen erfahrenen Installateur finden Sie ebenfalls auf der Internetseite der Aktion Holzpellets oder auf der Internetseite www.pelletfachbetrieb.de.

Dies ist ein Beitrag für die Energiekolumne der Zeitung Vestimmo

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Die Energiewende darf nicht sterben

Nach dem Klimagipfel in Paris war die Euphorie groß. Die Staaten haben sich auf das Klimaziel geeinigt, den weltweiten Temperaturanstieg auf deutlich unter 2 Grad  zu begrenzen. Dafür müssen alle Länder ihre Anstrengungen für den Klimaschutz erheblich verstärken. Gerade das Energiewendeland Deutschland muss nun Taten folgen lassen, denn der CO2 Ausstoß in Deutschland ist im Jahr 2015 gegenüber den Vorjahren sogar gestiegen.
Jetzt ein halbes Jahr nach dem Klimagipfel ist leider nicht zu sehen, wie dieses Ziel konkret umgesetzt werden soll. Im Gegenteil die Signale, die die Bundesregierung aussendet, zeigen in die falsche Richtung.

Wirtschaftsminister Gabriel will mit seinem neuen Entwurf für das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) den Zubau von neuen Anlagen für Erneuerbare Energien verringern.
Vor allem hat er es jetzt, nachdem im letzten Jahr vor allem der Solarstromausbau begrenzt wurde, auf die Windkraft abgesehen. Durch das Einführen einer Ausschreibungspflicht wird die Investition in Windkraftanlagen für Privatpersonen und Energiegenossenschaften massiv behindert. Für die Ausschreibungen sind erhebliche finanzielle Vorleistungen erforderlich, die Privatpersonen und Genossenschaften bei dem vorhandenen Risiko der Nichtberücksichtigung nicht aufbringen können. Das schaffen nur Großfinanziers wie zum Beispiel die großen Stromversorger.
Den Ausbau der Erneuerbaren Energien will die Bundesregierung auf maximal 45 Prozent am Strom Mix bis zum Jahr 2025 deckeln. Dabei könnten die Erneuerbaren einen deutlich höheren Anteil erreichen und damit mehr Klimaschutz und mehr zukunftsfähige Arbeitsplätze garantieren.

Das Argument der Arbeitsplätze wird aber von der Energieindustrie genutzt, um eine weitere Unterstützung der klimaschädlichen Braunkohle zu erreichen. Dabei arbeiten in der Braunkohleindustrie weniger Menschen als bereits im Bereich der Erneuerbaren Energien an Arbeitsplätzen verloren gegangen sind.
Ich sehe hier eine ähnliche Entwicklung wie bei der Steinkohle im Ruhrgebiet. Durch die Macht der Steinkohleindustrie wurde eine wirtschaftliche Entwicklung des Ruhrgebiets verzögert. Das hat letztendlich dazu geführt, dass die nachhaltigen Arbeitsplätze im Süden Deutschlands entstanden sind und das Ruhrgebiet in der Entwicklung immer noch hinterherhinkt.

Ein wirksamer Klimaschutz kann nur gelingen, wenn wir so schnell wie möglich aus der Nutzung fossiler Energien aussteigen. Bis zum Jahr 2030 müssen die Kraftwerke ihren CO2-Ausstoß gegenüber 2014 halbieren. Das kann nur gelingen wenn die Braunkohle nicht weiter ausgebaut wird und die Nutzung der Erneuerbaren Energien vorangebracht wird.
Die Energiewende wird sehr stark durch kleine Solarstromanlagen auf unseren Wohngebäuden getragen. Die Selbstnutzung des erzeugten Solarstroms macht diese 100_0517Photovoltaikanlagen trotz der gesunken Einspeisevergütung sehr wirtschaftlich.
Aber auch für Gewerbebetriebe ist die Nutzung von Solarstrom eine wirtschaftlich sinnvolle Investition, da sie vor allem tagsüber, wenn die Sonne scheint, den meisten Strom benötigen. Unter anderem investiert Aldi Süd stark in die Solarstromnutzung für seine Ladengeschäfte.

Ein wichtiger Baustein für den Ausbau der Sonnen- und Windenergienutzung ist die Speicherung von kurzfristig überschüssigem Strom.  So werden viele Solarstromanlagen mittlerweile mit Batteriespeichern verbunden.

In der öffentlichen Diskussion bleibt die erneuerbare Wärme leider weiterhin unterrepräsentiert. Dabei kann hier genauso viel für die Energiewende getan werden. Es gibt heute viele Konzepte die fossilen Energien aus unseren Heizungskellern zu Solardach mit Jörgverdrängen. Die bekannteste Technik ist sicherlich die Solaranlage für die Warmwasserbereitung und Heizung. Wer etwas für die Umwelt tun will ist gut beraten bei einem Kesseltausch auch eine Solaranlage zu installieren.

Wer komplett erneuerbar Heizen möchte, wechselt zu einer Holzpelletheizung. Zu empfehlen ist der hocheffektive Holzpellet-Brennwertkessel. Holzpellet-Brennwertkessel werden heute in allen Leistungsbereichen vom Klein- bis zum Großkessel angeboten.

Die Investition in eine Heizung mit erneuerbaren Energien wird von Bund und Land gut gefördert. Informieren Sie sich bei der Energieagentur NRW. Auf der Internetseite der Energieagentur NRW finden Sie mit dem Förder.Navi ein Werkzeug, mit dem Sie Ihre Fördermöglichkeiten errechnen könnten. Oder Sie informieren sich bei den Fachbetrieben für erneuerbare Heizungsanlagen.

Die Solartechnik kann auch in anderen Bereichen effizient genutzt werden. So wird die Energie der Sonne auch für Prozesswärme in der Industrie eingesetzt. Überall wo Wärme benötigt wird, sollte überlegt werden wie die kostenlose Sonnenenergie sinnvoll eingesetzt werden kann.
Solare Fernwärme in DänemarkAuch in Nah- und Fernwärmenetze kann Energie aus Solaranlagen eingespeist werden. In unserem Nachbarland Dänemark ist das schon Stand der Technik. Aber auch in Deutschland wird Sonnenenergie in der leitungsgebundenen Wärme immer öfter eingesetzt.

Wenn die Energiewende gelingen soll, müssen wir umdenken. Nur die Nutzung der erneuerbaren Energie kann die Zukunft sein!

Jeder sollte überlegen wie er zum Gelingen der Energiewende beitragen kann. Entweder indem er selbst die Energie der Sonne nutzt, oder sich für eine Zukunft mit der unerschöpflichen Energie der Sonne einsetzt.

Dies ist ein Beitrag für die Energiekolumne der Zeitung Vestimmo

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Klimawochen Ruhr

Das Ruhrgebiet hat mit seinem hohen Anteil an Industrie und seiner hohen Bevölkerungsdichte einen großen Energiebedarf und gehört so zu den größten Emittenten des Klimagases CO2.
Damit die Zukunft der 5,1-Millionen-Menschen-Metropole klimagerecht gestaltet werden kann, braucht es Ideen, Engagement und Tatkraft von allen Beteiligten.

kmr2022_logo_4cDie Energiewende vollzieht sich im Wesentlichen dezentral auf regionaler Ebene. Insbesondere Kommunen und Kreise müssen die erforderlichen Impulse für den Ausbau der Erneuerbaren Energien setzen. Die Energiewende ist aber nicht nur etwas, „was die da Oben“ machen, und wir können uns nur zurücklehnen und warten, bis es fertig ist. Jede und Jeder sollte seinen Energieverbrauch hinterfragen und überlegen wie der eigene CO2-Fußabdruck verkleinert werden kann.
Das fängt bei Entscheidungen über die Ernährung an, geht über das Mobilitätsverhalten, Müllvermeidung und Verbrauch von Strom und Energie für Heizung und Warmwasser.
Nicht jeder hat ein eigenes Haus, in dem er die Energie der Sonne für Heizung und Strom nutzen kann, aber man kann sich zum Beispiel in Energiegenossenschaften engagieren oder hier sein Geld investieren.

Die Klimawochen Ruhr sollen die Menschen für Klimaschutz-Aktivitäten begeistern.
Von Anfang April bis Ende Juni präsentieren sich Kommunen und Kreise, Unternehmen, wissenschaftliche Einrichtungen, Institutionen, Verbände, Vereine und aktive Bürgerinnen und Bürger gemeinsam. Jede Woche steht dabei eine neue Region der Metropole Ruhr im Mittelpunkt. Von Exkursionen über Mitmach-Aktionen bis hin zu Vorträgen bietet das Programm der Klimawochen Interessantes zum Klimaschutz für Jung und Alt.

P1000269Die Städte Herten, Gelsenkirchen, Bottrop und Gladbeck zeigen mit vielen Beispielen vom 25. April bis 1. Mai wie die Energiewende in der Emscher-Lippe Region gelingen kann.
Heute am Samstag bieten alle vier Städte die „Radtour der Nachhaltigkeit“ an. Sie fahren umweltfreundlich mit dem eigenen Rad zu gelungenen Beispielen für klimagerechten Stadtumbau und können mit Experten vor Ort diskutieren.
Bei der SWB GmbH in Herten erfahren Sie auf dem „5. Hertener Sonnentag“ wie Sie die Energie der Sonne in Ihrem Haus nutzen und energieeffizient und umweltfreundlich heizen können.  Eine Ausstellung und diverse Vorträge informieren über die Nutzung der Sonnenenergie, Speichersysteme, energieeffiziente Gasheizungen und das Heizen mit Holzpellets. Zu Gast auf dem Hertener Sonnentag ist das Jugendumweltmobil des NABU. Hier können Jugendliche viel über Mensch, Natur und das biologische Gleichgewicht in unserer Welt erfahren.

Am 1. Mai bietet der ADFC in Herten eine Pedelectour mit dem Thema Graffiti-Kunst und Klimaschutz an. In Gelsenkirchen informiert ein Aktionsstand der Verbraucherberatung auf dem Neumarkt zum Thema Energie.

Vom 29. Mai bis 5. Juni sind die Städte Herne und Bochum an der Reihe. Eingerahmt werden die Aktionen in den beiden Städten von dem „31. Herner Umwelttag“ im Gysenbergpark am 29. Mai und dem „Umwelttag Bochum“ an der Jahrhunderthalle am 5. Juni.
Wer einen Klimawandel in eigenen vier Wänden wünscht, der kann sich am 2. Juni beim „Green Dating mit oekobau.ruhr“ im Hof Waning in Herne informieren. Bei einem Speed Dating beantworten Baufachleute mit vielseitigen Kompetenzen im Bereich des ökologischen Bauens Fragen zu Alt- und Neubau, Haustechnik, Farben und Gartengestaltung.

Die Abschlusswoche der Klimawochen Ruhr gestaltet der Kreis Recklinghausen vom 13. bis 19. Juni. Sie können an Exkursionen teilnehmen oder sich in die Entwicklung des Recklinghäuser Klimaanpassungskonzeptes aktiv einbringen. In Marl kann eine der größten Windkraftanlagen der Region besichtigt werden, hier können Sie die Erzeugung „grünen“ Stroms hautnah miterleben. Die Grundschule Sickingmühle zeigt was man mit Müll alles Sinnvolles machen kann. Warum trenne ich meine Abfälle? diese Frage wird auf dem Zentralen Betriebshof der Stadt Marl beantwortet. Die Vestische informiert über nachhaltige Mobilität mit öffentlichem Nahverkehr.

Informationen zu allen Aktionen finden Sie auf der Internetseite www.ruhr2022.de.

Mischen Sie sich ein und bringen Sie die Energiewende im Ruhrgebiet voran. Wenn alle mit anpacken schaffen wir es locker.

Dies ist ein Beitrag für die Energiekolumne der Zeitung Vestimmo

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Das Jugendumweltmobil auf dem Hertener Sonnentag

Logo_JugendumweltmobilWir stellen unsere Partner vor, die sich auf unserem
5. Hertener Sonnentag im Rahmen der Ausstellung präsentieren und informative Vorträge anbieten.
Heute das Jugendumweltmobil der NABU-Jugend.

Wir machen Natur- und Umweltbildung für Groß und Klein. JugendumweltmobilStaunen, Beobachten und Erleben sind schon ganz kleinen Kindern zu eigen, Schulkinder wollen sich ausprobieren und die Erwachsenen dürfen es bei uns wieder lernen. Mit alten und neuen Medien ausgerüstet, ist das Umweltmobil die Plattform für Naturerlebnisse, hier könnt Ihr durch verschiedene Aktivitäten viel über Mensch, Natur und das biologische Gleichgewicht in unserer Welt erfahren. So zum Beispiel in diesen Modulen:

  • Die Holzwerkstatt
  • Rohstoffe aus 2. Hand sind klasse
  • Nature Art – Kunst aus dem, was die Natur uns bietet
  • Un-Kräuterküche schmeckt
  • Abenteuer Wald
  • Neu: Lebendiges Wasser
  • In Vorbereitung: Willkommen Wolf

Erfahren Sie das Jugendumweltmobil in der Zeit von 13 bis 16 Uhr
Jugendumweltmobil der NABU-Jugend

5. Hertener Sonnentag:
Ausstellung und Informationsveranstaltung der SWB GmbH

am Samstag, den 30.April 2016  von 11 bis 17 Uhr
in Herten, Karl-Hermann Straße 14

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