Sparsam Heizen – mit oder auch ohne Sonne

Die Periode günstiger Ölpreise geht zu Ende. Seit Anfang 2016 ist der Ölpreis um 30 Prozent angestiegen.
„Jetzt ist es an der Zeit die Heizung zu optimieren und die Energie der Sonne zu nutzen“ erklärt der Heiztechnikberater der SWB GmbH Carsten Lutz, „nur mit einer effizienten Heizungsanlage bleibt das Heizen bezahlbar“.

Die Firma Solvis bietet mit dem SolvisMax ein Solarheizsystem mit einem Schichtenspeicher an. Hier wird die Sonnenenergie und die Nachheizenergie aus Gas, Öl oder Holzpellets optimal genutzt.
Solvis hat den SolvisMax 7 jetzt mit einem energieeffizienten Gasbrenner ausgestattet. Das integrierte Hybridsystem darf das Energielabel A+ führen, den Höchstwert für die Klasse der Öl- und Gasbrennwertgeräte.
In Kombination mit einer effizienten Solarthermieanlage kann sogar das Energielabel A+++ erreicht werden.
Wer seine veraltete ineffiziente Heizung mit einer Solarheizung modernisiert, wird von Bund und Land mit 4.500 Euro gefördert.
Die Modernisierung mit einem Brennwertkessel fördert die KfW mit einem Zuschuss von 15 Prozent.

                    Informationsveranstaltung der SWB GmbH
                    am Mittwoch, den 01. Februar 2017 um 19 Uhr
                    in Herten, Karl-Hermann Straße 14

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Die Strom erzeugende Pelletheizung

Bisher wurden für die KWK vor allem fossile Brennstoffe wie Gas und Heizöl eingesetzt. Jetzt bietet unser Partner für Holzpelletheizungen, die Firma ÖkoFEN, zwei stromerzeugende Pelletkessel an.

Pellematic SMART_e
pellematic_smart_e_techdetail_900x720-kopieBehagliche Wärme für den Wohnraum und obendrein noch Ökostrom aus dem eigenen Pelletkessel. Das bietet der neue Pellematic SMART_e.
Die Pelletheizung Pellematic SMART_e mit integriertem Stirlingmotor ist eine Weiterentwicklung basierend auf der Pellematic Smart – einem Schichtspeicher mit Pellets-Brennwertmodul und Heizungshydraulik auf kleinstem Raum.
Eingebunden wird ein Stirlingmotor. Der Stirlingmotor von Microgen wird schon einige Jahre erfolgreich im Vitotwin von Viessmann eingesetzt. Also alles bewährte Technik.
Der Stirlingmotor liefert 600 Watt elektrische Leistung und passt so gut zum Strombedarf eines Einfamilienhauses. Die Heizleistung beträgt 9 kW. Wird mehr Wärme benötigt kann der Pelletbrenner bis zu 13 kW liefern.

Die 600 Watt elektrische Leistung können nicht immer direkt genutzt werden. Mit einem Batteriespeicher kann der überschüssige Strom „zwischengelagert“ werden und wird effektiv genutzt, wenn keine Wärme aus dem Kessel benötigt wird.

Condens_e
Noch in diesem Jahr soll auch ein stromerzeugender Pelletkessel auf Basis des Pellet-Brennwertkessels Condens angeboten werden.
Zum Einsatz kommt dabei – wie bei der großen Schwester der Pellematic Smart_e – der Stirlingmotor von Microgen. Bis zu 1 kW elektrische Leistung soll bereitgestellt werden. Noch ist das Ganze noch nicht soweit und für jedermann erhältlich und es stehen noch einige herausfordernde Monate in der Entwicklungsabteilung bevor. Die Typenprüfung des Condens_e stellt den nächsten wichtigen Meilenstein dar. Anvisiert wird dafür das Frühjahr 2017.

Pellematic e-max
pellematic_e_5kw_klein
Für größere Objekte bietet ÖkoFEN den Pellematic e-max an. Hier wird ein Stirlingmotor mit einer elektrischen Leistung von 5 kW eingesetzt.
Der Heizkessel heizt mit 50 kW und ist als Grundlastkessel konzipiert, der mit einem Spitzenlastkessel kombiniert wird. Dadurch erreicht er eine hohe Jahreslaufzeit und kann sehr wirtschaftlich Ökostrom erzeugen.

Beachten Sie unsere Informationsveranstaltung mit der Firma ÖkoFEN
am 29.03.2017

Mehr Informationen zur stromerzeugenden Pelletheizung finden Sie auf der Internetseite der Firma ÖkoFEN oekofen-e.com

 

 

 

 

 

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Neue SWB Kundenzeitung erschienen

swb-aktuell-27Unsere neue Kundenzeitung ist erschienen.

Der Schwerpunkt unserer Kundenzeitung ist der Energiewende im eigenen Haus gewidmet.

Die Themen:

  • Strom und Wärme mit der Pelletheizung
  • Strom und Wärme mit der Brennstoffzellenheizung
  • Unser Angebot für Ihre Energiewende
  • Termine
  • Individuelle Badgestaltung

Sie können die SWB Kundenzeitungen auf unserer Internetseite herunterladen:
http://swb-herten.de/service/swb-kundenzeitung

Viel Spaß beim Lesen

 

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Für eine enkeltaugliche Zukunft

Die Weltbevölkerung lebt auf großem Fuß. Innerhalb von acht Monaten haben wir unser gesamtes Budget an erneuerbaren Ressourcen für ein ganzes Jahr aufgebraucht. Am 8. August hatte die Weltbevölkerung bereits mehr Ressourcen für Nahrung, Wasser oder Energie verbraucht, als die Erde im gesamten Jahr regenerieren kann. Für den Rest des Jahres lebe die Menschheit von den Reserven des Planeten, dies hat der Umweltschutzverband WWF errechnet.
Damit ist das Konto der Erdbevölkerung noch ein bisschen früher ins Minus gerutscht als 2015. „Wir müssen endlich einen Weg finden, in den natürlichen Grenzen unseres Planeten zu leben und zu wirtschaften“, sagt WWF-Vorstand Eberhard Brandes. Bei ihrem jetzigen Lebensstandard verbraucht die Bevölkerung der Welt 1,6 Erden pro Jahr. Würden alle Länder so wirtschaften wie die Deutschen, wären dafür 3,1 Erden notwendig.
Wir wirtschaften so als wenn es keine Zukunft gäbe. Aber wir müssen auch an unsere Nachkommen denken, die auch ein gutes Leben auf unserem Planeten verdienen.
Unser Ziel muss eine enkeltaugliche Zukunft sein.

EnergiewendeDas Problem ist erkannt und in allen Stellungnahmen der Politiker wird angekündigt, dass wir den Weg der Energiewende gehen wollen. Aber die konservativen Kräfte, allen voran Wirtschaftsminister Gabriel, haben eine zu große Macht und bremsen den konsequenten Weg in die Energiewende aus. Im Herbst hatte die Bundesumweltministerin Hendricks einen Klimaschutzplan vorlegt, der das Ziel, dass wir auf der Klimakonferenz in Paris versprochen haben, erreichen soll. Dafür hat sie aber einen großen Gegenwind der Kabinettskollegen bekommen und der Klimaschutzplan wurde drastisch zusammengestrichen. So werden wir die Klimaziele nicht erreichen können.

Jeder Bundesbürger hat einen durchschnittlichen CO2-Fußabruck von 11,9 Tonnen CO2 pro Jahr, so hat es das Umweltbundesamt berechnet. Damit leben wir auf viel zu großem Fuß. Den größten Teil der Emissionen verursacht mit rund 4,5 Tonnen der Konsum, also der Verbrauch von Waren, Gütern und Dienstleistungen. Aber auch die Ernährung, Mobilität sowie Heizung und Strom gehen wesentlich zu Lasten des CO2-Fußabdrucks.
Für das Erreichen das Klimaziel und eine nachhaltige und enkeltaugliche Zukunft müssen wir unseren CO2-Ausstoss bis zum Jahr 2050 auf eine Tonne CO2 reduzieren.
Das wird nur funktionieren, wenn wir schnell aus der Kohleverstromung aussteigen und eine Energieversorgung aus weitgehend regenerativen Quellen aufbauen.

Neben der Politik, die den Weg der Energiewende konsequent lenken muss, ist aber auch jeder Bürger gefragt. Jeder kann etwas dazu tun, seinen CO2-Fußabdruck zu senken:

  • muss wirklich jeder Weg mit einem Automobil zurückgelegt werden?
    Ist es nicht viel gesünder und entspannter zu Fuß zu gehen oder mit dem Fahrrad zu fahren?
    Der öffentliche Nahverkehr bietet viele Möglichkeiten umweltfreundlich zu reisen. In Bus und Bahn können Sie gemütlich die Tageszeitung lesen und müssen sich nicht über Staus ärgern.
  • müssen wir wirklich so viel Fleisch essen?
    Für die Produktion von Fleisch wird bedeutend mehr CO2 ausgestoßen als für andere Lebensmittel. Außerdem ist die Massenproduktion von Fleisch weder gut für die Tiere noch für die Qualität des Lebensmittels Fleisch.
  • brauchen wir wirklich alle Gegenstände, die wir kaufen?
    Kann man eine Bohrmaschine nicht genauso gut beim Nachbarn leihen? Dafür darf der Nachbar dann Gegenstände bei uns ausleihen. Viele Haushaltsgeräte werden nur wenige Stunden im Jahr benötigt.
  • kann der Energieverbrauch meines Hauses gesenkt werden?
    Ein gut gedämmtes Haus spart nicht nur Heizungsenergie, wärmere Fenster und Wände erhöhen die Behaglichkeit in der Wohnung. Allerdings sollte man darauf achten, mit welchen Baustoffen das Haus gedämmt werden soll. So hat zum Beispiel Styropor eine schlechte Energiebilanz und ist nur schwer wieder zu entsorgen.
  • sollte die alte Heizung nicht gegen eine neue moderne und energiesparende Heizung ausgetauscht werden?
    Viele Heizkessel in unseren Kellern sind über 20 Jahre alt. Eine neue Heizung kann leicht 30 Prozent Energie einsparen.
  • kann die Energie der Sonne für mein Haus genutzt werden?joerg-auf-dem-dach
    Die Sonnenenergie kann in fast jeder Heizung genutzt werden und so um die 20 Prozent Energie sparen.
    Eine Photovoltaikanlage erzeugt umweltfreundlichen Strom. So werden Sie zum Energieversorger für sich und auch für die Nachbarschaft.
  • wieso nicht mit der Heizung auch Strom erzeugen?
    Es gibt mittlerweile ein großes Angebot von Kraft-Wärme-Kopplung auch für das Einfamilienhaus, sei es mit einem Stirlingmotor oder mit einer Brennstoffzelle. Ganz neu ist eine stromerzeugender Heizkessel mit Holzpellets.

Die Energiewende bedeutet nicht Verzicht. Wir müssen umdenken und uns an umweltfreundlichen Lösungen erfreuen. Nur so können wir unseren Enkeln und Enkelkindern eine gute Zukunft bauen.

Dies ist ein Beitrag für die Energiekolumne der Zeitung Vestimmo

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Brennstoffzelle – Die Innovation im Heizungskeller

Die Energiewende ist politisch beschlossene Sache. Bei ihrer Umsetzung spielt die Brennstoffzellentechnologie eine wichtige Rolle. Noch vor den Bereichen Strom und Verkehr ist der Wärmemarkt ist mit rund 40 Prozent Anteil am gesamten Energiemarkt der größte Verbraucher. Die Weiterentwicklung moderner Heiztechnologien hat deshalb für alle klima- und energiepolitischen Ziele enorme Bedeutung.

Eine der wichtigsten Voraussetzungen für den Erfolg der Energiewende ist die optimale Ausschöpfung von Energie.  Bei der Erzeugung von Strom entsteht Wärme, die in zentralen Kraftwerken als Abwärme verloren geht. Die dezentrale Kraft-Wärme-Kopplung nutzt die Abwärme vor Ort für die Heizung und die Trinkwassererwärmung. Verluste durch den Transport des Stroms vom zentralen Kraftwerk entstehen nicht mehr, denn der Strom wird dort erzeugt, wo er gebraucht wird. So erreichen KWK-Anlagen einen Gesamtwirkungsgrad, der doppelt so hoch ist wie bei der getrennten Erzeugung von Strom und Wärme.

Effizienztechnologie Nummer Eins sind dezentrale Brennstoffzellen-Heizgeräte
Brennstoffzellen lassen sich besonders gut in Ein- und Zweifamilienhäusern einsetzen, da die Stromerzeugung an den Bedarf von kleineren Wohneinheiten angepasst werden kann.

Im Gegensatz zur herkömmlichen Stromerzeugung produziert die Brennstoffzelle Strom nicht durch Verbrennung, sondern durch elektrochemische Prozesse. Brennstoffzellen sind kompakt und bestehen nur aus wenigen mechanischen Komponenten, daher sind sie äußerst robust, langlebig und wartungsarm. Mit ihrem besonders günstigen Verhältnis von elektrischer und thermischer Leistung kommen sie auf lange Laufzeiten und können dabei überproportional viel Strom erzeugen.
schnitt-vitovalor-300Viessmann hat als erster Hersteller in Deutschland ein Brennstoffzellenheizgerät auf den Markt gebracht. Vitovalor hat eine elektrische Leistung von 750 Watt und eine Heizleistung von 1.000 Watt. Mit dieser geringen Heizleistung kann ein Haus natürlich nicht dauerhaft geheizt werden, deshalb ist in das Gerät ein Brennwertkessel mit einer Leistung von 19 kW integriert, der nur dann anspringt wenn eine höhere Heizleistung benötigt wird. Die Brennstoffzelle kann den ganzen Tag durchlaufen und Strom und Wärme produzieren.
Wer seinen selbst produzierten Strom noch effektiver nutzen will, kann die Brennstoffzellenheizung mit einem Stromspeicher kombinieren, dann kann die elektrische Energie in Zeiten, in denen wenig Strom benötigt wird gespeichert werden. Wird, zum Beispiel beim Kochen, mehr Leistung benötigt wird als die Brennstoffzelle liefert, kann der Strom aus der Batterie entnommen werden.

Wie funktioniert eine Brennstoffzelle?
In der Brennstoffzelle reagiert Wasserstoff mit Sauerstoff zu Wasser. Dabei entsteht Wärme und Strom. Der Wasserstoff wird aus dem Brennstoff Erdgas gewonnen, der Sauerstoff kann einfach der Luft entnommen werden.

grafik_2Für die physikalisch interessierten Leser: Die Reaktion in der Brennstoffzelle läuft zwischen zwei Elektroden ab. An der Anode wird Wasserstoff zugeführt, der von einem Katalysator in positive Ionen und negative Elektronen gespalten wird. Die Elektronen wandern über einen elektrischen Leiter zur Kathode, und es fließt Strom. Gleichzeitig gelangen die positiv geladenen Wasserstoff Ionen durch den Elektrolyten (Ionen-Austausch-Membran) zur Kathode, wo sie letztlich mit Sauerstoff zu Wasser reagieren, dabei wird Wärme freigesetzt.

Förderprogramm Brennstoffzellenheizung
Brennstoffzellenheizungen werden in Japan bereits zehntausendfach eingesetzt, in Deutschland stehen wir noch am Anfang. Als Marktanreiz hat das Bundes-Wirtschaftsministerium im Rahmen des „Anreizprogramms Energieeffizienz“ (APEE) ein Förderprogramm für die Brennstoffzellenheizung aufgelegt. Mit der Förderung der Brennstoffzellen-Heizung soll die Einführung der Brennstoffzellentechnologie in der Wärme- und Stromversorgung von Wohngebäuden unterstützt werden. Die Förderung wird von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ausgezahlt. Eine feste Voraussetzung für die Förderung ist die Einbindung eines Energieeffizienz-Experten. Der Energieberater berät zum Einbau des Brennstoffzellensystems, prüft, ob das Vorhaben förderfähig ist, und erstellt die „Bestätigung zum Antrag“ (BzA). Das klingt vielleicht etwas kompliziert, soll aber sicherstellen, dass nur effektive Anwendungen gefördert werden.

Die Förderung richtet sich nach der elektrischen Leistung der Brennstoffzelle. Das oben erwähnte Vitovalor von Viessmann wird zum Beispiel mit 9.300 Euro gefördert.

Zusätzlich erhält der erzeugte Strom aus der Kraft-Wärme-Kopplung einen Bonus. Der selbstgenutzte Strom wird mit 4 Cent pro kWh gefördert, der eingespeiste Strom erhält einen Bonus von 8 Cent pro kWh.

Am 30. November informiert die SWB GmbH in Herten über den Einsatz der Brennstoffzellenheizung.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite www.deutschland-machts-effizient.de und auf der Internetseite der Energieagentur NRW www.kwk-fuer-nrw.de.

Dies ist ein Beitrag für die Energiekolumne der Zeitung Vestimmo

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Strom und Wärme mit der Brennstoffzellenheizung

Die Brennstoffzellentechnik zählt zum Spannendsten, was der Heizungsmarkt derzeit zu bieten hat. Brennstoffzellen sind die effizienteste Form der Kraft-Wärme-Kopplung.

grafik_2„Die optimale Ausschöpfung von Energie ist eine der wichtigsten Voraussetzung für den Erfolg der Energiewende, erklärt der Haustechnikberater der SWB GmbH Karl-Heinz Hüsing, „Effizienztechnologie Nummer Eins sind dezentrale Brennstoffzellen-Heizgeräte.“

Die Bundesregierung fördert die Installation einer Brennstoffzellenheizung mit dem „Anreizprogramms Energieeffizienz“. Ziel des neuen Programms ist es, stationäre Brennstoffzellen-Heizungen als zukunftsweisende Technologie zur gleichzeitigen hocheffizienten Strom- und Wärmeerzeugung breitenwirksam am Markt zu etablieren.
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So wird die innovative Brennstoffzellenheizung Vitovalor von Viessmann mit 9.300 € gefördert.

Für die Informationsveranstaltung am 30. November hat die SWB GmbH die Firma Viessmann eingeladen. Die Themen sind:

  • Eine moderne Gasheizung produziert nicht nur Wärme, sondern auch Strom.
    Viessmann stellt das Brennstoffzellenheizgerät Vitovalor vor.
  • Die attraktiven Förderprogramme für die Brennstoffzellenheizung.
  • Mit einem Stromspeicher können Sie überschüssigen Strom aus Ihrer Kraft-Wärme-Kopplung zwischenspeichern und in Zeiten nutzen, wenn kein Strom produziert wird.

Informationsveranstaltung der SWB GmbH
am Mittwoch, den 30. November 2016 um 19 Uhr
in Herten, Karl-Hermann Straße 14

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Strom und Wärme von der Sonne – Energie ohne Grenzen !

Die Sonnenergie ist unsere größte Energiequelle. Die Sonnenstrahlen, die Erde treffen, liefern etwa das 10.000-fache des Energiebedarfs unserer Welt.
Sonnenenergie kann günstig und effektiv mit einer Photovoltaikanlage zum Erzeugen von Strom oder mit einer thermischen Solaranlage für Heizung und Warmwasser genutzt werden.

montage_pvBei der Solarstromnutzung ist die Selbstnutzung des Stroms aus der Photovoltaikanlage die wichtigste Einnahmequelle für den Besitzer einer Solarstromanlage.
Mit einem Solarstromspeicher wird der Eigenverbrauch, des auf dem Hausdach erzeugten Solarstroms, erhöht und der Strombezug aus dem öffentlichen Netz abgesenkt. Die Investition in eine Sonnenbatterie wird von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) mit einem Förderkredit unterstützt.

solardach_mfh_siegÜber 80 Prozent des Energieverbrauchs im Haus entfällt auf die Raumheizung und Warmwas­ser. Die Sonne kann  leicht ein Viertel der Energie für Heizung und Warmwasser kostenlos bereitstellen und so einiges an Energiekosten einsparen.

Zum Jahresbeginn hat die Bundesregierung die Förderung für Solarthermieanlagen verbessert. Auch das Land NRW fördert die Nutzung der Sonnenwärme. So kann die Installation einer Solarthermieanlage mit über 4.500 € gefördert werden.

Am 09. November informiert die SWB GmbH aus Herten mit dem Hersteller von Solaranlagen Wagner Solar über Technik und Wirtschaftlichkeit von Solaranlagen.

Informationsveranstaltung der SWB GmbH
am Mittwoch, den 09. November 2016 um 19 Uhr
in Herten, Karl-Hermann Straße 14

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Steuergeschenke für die Atomenergie ?

Können Sie sich vorstellen, dass eine Steuer nur wenige Jahre erhoben wird und dann kommentarlos ausläuft? Für die Atomkraftwerksbetreiber deutet sich dieses Steuergeschenk an.

Im Jahr 2011 hat die Bundesregierung die Brennelementesteuer eingeführt. Die Betreiber der Atomkraftwerke müssen eine Steuer entrichten, wenn Sie neue Brennelemente einsetzen. Ziel des Kernbrennstoffsteuergesetzes soll eine Gleichstellung mit den Kraftwerken für fossile Brennstoffe sein, Kohle- und Gaskraftwerke  müssen Abgaben für das ausgestoßene Kohlendioxid entrichten.Zusätzlich soll das eingenommene Geld aus der Brennelementesteuer die hohen Kosten für die Entsorgung des Atommülls und den Unterhalt von Atommülllagern mit finanzieren. „Über die Steuer wird mehr Wettbewerbsgleichheit zwischen den Energieträgern hergestellt“, kommentiert die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks die Brennelementsteuer.

biblis-jr090904_5440_0-kopieDas Kernbrennstoffgesetz hat die Besteuerung der Brennelemente bis Ende 2016 begrenzt, ab 2017 sollte dann eigentlich eine Abgabe auf die erzeugte Strommenge eingeführt werden. Jetzt will die Bundesregierung von einer Verlängerung nichts wissen. Das Gesetz läuft zum Ende dieses Jahres ersatzlos aus, wenn der Bundestag nicht eine Verlängerung beschließt.Wird das Gesetz nicht verlängert, spült das den Betreibern der Atomkraftwerke einen Gewinn von ca. 4 Milliarden Euro in die Kassen. Schon jetzt tricksen die Stromkonzerne, indem Sie in der Hoffnung auf ein Auslaufen der Steuer, das „Nachtanken“ der Atomkraftwerke mit neuen Brennelementen auf 2017 verschieben. Dadurch entgehen dem Staat in diesem Jahr Steuereinnahmen von ungefähr 800 Millionen Euro.Dabei zieht Bundesfinanzminister Schäuble gern gegen Steuervermeidungstricks zu Felde. Für die Atomenergiebetreiber drückt er bisher beide Augen zu. Um das Steuerschlupfloch zu stopfen, müsste der Bundestag lediglich ein Nachfolgegesetz beschließen, das den Atomstrom weiter besteuert.

„Die Sanierung von untauglichen Atom-Endlagern wie Asse II soll durch eine höhere Kernbrennstoffsteuer mitfinanziert werden“ schreibt die SPD in Ihrem Regierungsprogramm für diese Legislaturperiode.
Bisher ist davon nichts zu erkennen. Auf Nachfrage bei der SPD wurde mir mitgeteilt: „In den Koalitionsverhandlungen konnte darüber aber mit der Union keine Einigung erzielt werden. Eine Verlängerung der Kernbrennstoffsteuer scheitert somit an der bislang bestehenden ablehnenden Haltung der Union.“ Ich finde es verwunderlich, dass die SPD ihre politischen Forderungen von den Befindlichkeiten der CDU/CSU abhängig macht, zumal es auch ohne die Union eine Mehrheit im Bundestag für eine Verlängerung des Gesetzes gäbe. Jetzt ist es Aufgabe der Bürger, die Abgeordneten dazu zu bewegen, sich für eine Verlängerung der Brennelemente-Steuer einzusetzen.

Wieso ist die Brennelementesteuer wichtig?Wir wollen die Energiewende stemmen. Die erneuerbaren Energien haben mittlerweile einen Anteil an der Stromerzeugung von über 30 Prozent. An einigen Tagen im Jahr decken die erneuerbaren Energien sogar den gesamten Stromverbrauch ab. Aber Sonne und Wind stehen nicht gleichmäßig zur Verfügung. Deshalb benötigen wir flexible Kraftwerke, die die entstehenden Lücken abdecken können. Das ist aber mit Großkraftwerken, wie Atom-, Steinkohle- oder Braunkohlekraftwerken nicht zu machen. Diese Dinosaurier können nicht flexibel heruntergeregelt werden. Ist dann zu viel Strom im Netz, müssen Windenergieanlagen und Solarkraftwerke abgeregelt werden. Gaskraftwerke können bedeutend flexibler eingesetzt werden, sie können Ihre Leistung innerhalb kurzer Zeit anpassen. Nebenbei sind Gaskraftwerke bedeutend umweltfreundlicher.
best_kampagne-jpg__800x400_q85_crop-true_subsampling-2_upscale-trueDie Atomenergie stützt sich auf eine äußerst gefährliche Technologie, deren Risiken nicht etwa die Hersteller, sondern die Allgemeinheit trägt.
Mit der Brennelementesteuer beteiligen sich die Betreiber an den hohen Kosten für die Entsorgung des Atommülls, so kommen die Kosten für den Atomstrom den wahren Kosten näher. Dann wird sich zeigen, ob Atomstrom wirklich wirtschaftlich ist. Mit den sinkenden Preisen an der Strombörse kann es gut sein, dass die Atomkraftwerksbetreiber sich dann gegen einen weiteren Betrieb der Atomkraftwerke entscheiden, die sie nicht mehr wirtschaftlich betreiben können.

Für das Gelingen der Energiewende müssen die Technologien gefördert werden, die uns in eine Zukunft ohne Kohlendioxidausstoß und Umweltgefährdung führen. Leider hat die Politik das noch nicht verstanden und hört zu sehr auf die Argumente der großen Energieversorger, die ihr Geld mit den großen Kraftwerken verdienen und noch nicht verstanden haben, dass die Zukunft in den erneuerbaren Energien liegt.

Dass viele Bürger in Photovoltaikanlagen investieren und sich an Windkraftprojekten beteiligen, zeigt, dass der politische Wille der Bevölkerung eine umweltfreundliche Stromerzeugung mit erneuerbaren Energien ist.

Dies ist ein Beitrag für die Energiekolumne der Zeitung Vestimmo

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Sonnenhaus-Institut mit Deutschem Solarpreis geehrt

Das Kompetenznetzwerk für solares Bauen wird in der Kategorie „Solare Architektur und Stadtentwicklung“ für sein langjähriges und konsequentes Engagement für weitgehend solar beheizte Gebäude geehrt. 

Nutzung von Solarenergie ist ein Beitrag zur Friedenssicherung und Bekämpfung von Fluchtursachen.

Das Sonnenhaus-Institut e.V., bei dem die SWB GmbH Mitglied ist, wurde mit dem Deutschen Solarpreis ausgezeichnet. Das Kompetenzwerk für weitgehend solar beheizte Gebäude erhielt die Auszeichnung in der Kategorie „Solare Architektur und Stadtentwicklung“. Als Begründung nannte die Jury das „langjährige und konsequente Engagement für die Umsetzung und Weiterentwicklung des solarthermischen Bau- und Heizkonzepts in Gebäuden mit aktiver und passiver Nutzung der Solarenergie“. Das Sonnenhaus-Institut leiste einen wichtigen Beitrag für die Etablierung des solaren Bauens in Deutschland und darüber hinaus.

uebergabe-urkunde-an-das-sonnenhaus-institutDer renommierte Deutsche Solarpreis wurde von dem international tätigen Erneuerbare-Energien-Verband Eurosolar ins Leben gerufen. Eurosolar hatte auch – zusammen mit der EnergieAgentur.NRW – zu dem Festakt am 8. Oktober in Solingen eingeladen. Insgesamt wurden acht Preisträger in unterschiedlichen Kategorien ausgezeichnet. „Es war eine tolle Veranstaltung mit einer sehr schönen Atmosphäre“, sagt Georg Dasch, 1. Vorsitzender des Sonnenhaus-Instituts. „Es war bereichernd, die anderen Preisträger zu treffen: interessante Menschen, Pioniere, die Verantwortung übernehmen. Die Jury hat eine gute Wahl getroffen!“ Der Deutsche Solarpreis wurde auch an die Wirtschaftsforscherin Professorin Claudia Kemfert verliehen. Die Leiterin der Abteilung „Energie, Verkehr, Umwelt“ am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung und Prof. für Energieökonomie und Nachhaltigkeit erhielt den „Sonderpreis für persönliches Engagement“ für ihren konsequenten und nachhaltigen Einsatz für eine an Fakten orientierte Energiepolitik in Deutschland.

Auszeichnung für alle Mitglieder und Bauherren

Stellvertretend für die rund 300 Mitglieder des Sonnenhaus-Instituts nahmen der Vorstandsvorsitzende Georg Dasch, der zweite Vorsitzende Rainer Körner und das Vorstandsmitglied Bernd Kerscher den Deutschen Solarpreis entgegen.
Unser Glückwunsch: „Damit werden das beharrliche Engagement unseres Netzwerks für das solare Bauen und die Bedeutung des Sonnenhaus-Konzeptes für energieeffizientes und Klima schonendes Bauen gewürdigt. Die Auszeichnung gebührt allen Mitgliedern und sonnenhaus_werneBauherren.“ Bei Sonnenhäusern erzeugen große Solaranlagen mindestens 50 Prozent des Heizenergiebedarfs. Photovoltaikanlagen liefern zusätzlich Energie für Strom und Mobilität.

Professor Peter Droege, Präsident von Eurosolar, betonte in seiner Einführung, dass die Nutzung von Solarenergie ein Beitrag zur Friedenssicherung und Bekämpfung von Fluchtursachen ist. Für die Energiewende seien die dezentralen Akteure Deutschlands in 2016 so wichtig wie nie zuvor. Lothar Schneider, Geschäftsführer der EnergieAgentur.NRW, hob in seiner Festrede die Bedeutung der positiven Vorbilder für den gesellschaftlichen Wandel hervor. „Aus der Praxis wissen wir, wie wichtig positive Beispiele als Vorbilder sind. Die Hemmnisse, etwas Bestehendes, Funktionierendes nachzumachen, sind deutlich niedriger, weil die Risikoabschätzung für das eigene Projekt dann auch deutlich günstiger ausfällt. Und die Bedeutung der Vorbilder wächst mit der Komplexität der Herausforderungen“, erklärt Schneider.

Als weiteren Grund für die Auszeichnung nannte die Jury den Austausch und Wissenstransfer, den das Sonnenhaus-Institut ermöglicht. „Forschungsergebnisse sind mittels umfangreicher Informationsbroschüren oder über die Sonnenhaus-Webseite für jedermann zugänglich. Mitglieder des Netzwerks profitieren von Schulungen, persönlicher, projektbezogener Beratung sowie der Öffentlichkeitsarbeit. Mittlerweile bieten rund 300 Experten mit ihrem Wissen ein breites Leistungsspektrum zur effizienten Nutzung der Sonnenenergie.“

Das Sonnenhaus-Institut e.V. wurde 2004 von dem Solararchitekten Georg Dasch, dem Ingenieur Wolfgang Hilz, dem Wirtschaftsingenieur Andreas Schuster sowie weiteren Ingenieuren und Solarfachleuten gegründet. Ziel war und ist es, das Sonnenhaus-Konzept, das auf den Schweizer Solarpionier Josef Jenni zurückgeht, weiterzuentwickeln und zu verbreiten. Zu den Mitgliedern zählen Architekten, Planer, Energieberater, Installateure und Komponentenhersteller. Seit der Gründung des Vereins sind rund 2.000 weitgehend solar beheizte Wohnhäuser und Funktionsgebäude in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol geplant und errichtet worden.
In Nordrhein-Westfalen gibt es erst wenige Sonnenhäuser. Die SWB GmbH arbeitet daran, dass es mehr werden. Ein Beispiel für ein Sonnenhaus in Werne finden Sie hier

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Umweltfreundlich Heizen mit Holzpellets

Nur 2,7 Prozent ihres Energiegehalts werden benötigt, um Pellets aus trockenen Sägespänen herzustellen. Im Vergleich zu anderen Brennstoffen ist das vorbildlich und klimaschonend. Denn bei Flüssiggas sind es stattliche 14,5 Prozent, bei Heizöl 12 Prozent und bei Erdgas 10 Prozent des Energiegehalts, die zur Herstellung der Brennstoffe benötigt werden.

„Das Heizen mit Holzpellets lohnt sich für die Umwelt und den Geldbeutel“,  erklärt der Haustechnikberater der SWB GmbH Karl-Heinz Hüsing.

Der Umstieg auf eine Holzpelletheizung wird mit attraktiven Fördermitteln unterstützt.
Heizungssanierer, die sich für eine klimaschonende Pelletheizung mit Brennwerttechnik OekoFEN_Anzeige_90x75_SWB_Infotage4c_Okt.inddentscheiden, unterstützt der Staat mit mindestens 6.900 Euro. In Kombination mit einer Solaranlage wird eine Pellet-Brennwertheizung vom Bund und dem Land NRW mit über 13.000 Euro gefördert.

Am 5. Oktober informiert die SWB GmbH aus Herten mit dem Hersteller von Pelletkesseln ÖkoFEN über Technik und Wirtschaftlichkeit von Holzpelletheizungen.

Informationsveranstaltung der SWB GmbH
am Mittwoch, den 05. Oktober 2016 um 19 Uhr
in Herten, Karl-Hermann Straße 14

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