Umweltfreundlich Heizen mit Holzpellets

Holzpellets erfüllen alle Eigenschaften, die man von einem modernen Brennstoff erwartet. Die Presslinge, die aus Säge- und Hobelspänen der Sägeindustrie ohne chemische Bindemittel hergestellt werden, machen unabhängig von fossilen Brennstoffen. Gleichzeitig schonen Sie die Umwelt, weil Pellets CO2-neutral verbrennen. Es wird genau so viel Kohlendioxid freigesetzt wie der Baum zuvor im Wachstum aufgenommen hat und auch bei natürlicher Verrottung wieder abgegeben würde.

Seit 13 Jahren werden auch für Pelletheizungen hocheffiziente Brennwertkessel angeboten. Mit einem Brennwertkessel können 15 Prozent Brennstoff eingespart werden.
Ab dem 1. April werden Holzpelletkessel mit einem Effizienzlabel versehen, wie es schon seit dem Jahr 2015 für fossile Heizungen Pflicht ist. Der Kunde kann mit dem Label die Energieeffizienz der Pelletheizungen vergleichen. Pellet-Brennwertkessel erreichen die Klasse A++, in Kombination mit einer Solaranlage kann sogar die höchste Stufe A+++ erreicht werden.

Die Firma ÖkoFEN hat auf der internationalen Heizungsmesse ISH in Frankfurt die neuen stromerzeugenden Pelletkessel vorgestellt.
Mit einem in den Pellet-Brennwertkessel integrierten Stirlingmotor erzeugt der Pelletkessel Wärme für Heizung und Warmwasser und auch Strom.
In Kombination mit einer Solarstromanlage und einem Batteriespeicher kann ein Haus komplett mit umweltfreundlichem Strom versorgt werden.

Am 6. April informiert die SWB GmbH aus Herten mit dem Hersteller von Pelletkesseln ÖkoFEN über Technik und Wirtschaftlichkeit von Holzpelletheizungen. Natürlich werden auch die Pellet-Brennwerttechnik und die stromerzeugenden Pelletheizungen vorgestellt.

Informationsveranstaltung der SWB GmbH
am Donnerstag, den 06. April 2017 um 19 Uhr
in Herten, Karl-Hermann Straße 14

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ÖkoFEN macht Häuser stromautark

Zur Weltleitmesse ISH 2017 in Frankfurt wartet ÖkoFEN mit einem revolutionären System, das Einfamilienhäuser unabhängig von der Stromversorgung macht, an den Messe-Start.

Die unabhängige Versorgung mit ökologischer Wärme und selbst produziertem Strom wird für viele Menschen immer wichtiger. Deshalb hat ÖkoFEN zusätzlich zu seinen Pelletkesseln, die mit einem Stirlingmotor für die Stromerzeugung nachgerüstet werden können, ein System entwickelt, das auch Stromspeicher und Photovoltaikanlagen einbindet. Alle Daten von Wechselrichter, Batteriesystem und Heizung werden in der ÖkoFEN Regelung mit Online-Wetterdaten verknüpft, verarbeitet und visualisiert. Mit diesem System können sich ÖkoFEN Kunden in Zukunft mit 100 Prozent ökologischer Wärme und selbst produziertem Sonnen- und Pelletstrom versorgen. „Wir freuen uns, damit ein System anbieten zu können, das Verbrauchern die Möglichkeit bietet, ihr Haus Schritt für Schritt energieautark aus erneuerbaren Energien zu versorgen. Einmal Pellets getankt, muss das ganze Jahr keine Energie mehr zugekauft werden“, so Beate Schmidt-Menig von der ÖkoFEN Geschäftsleitung.

Das stromautarke Haus wird Realität
Im Falle eines Stromausfalls kommt das System durch die Stromerzeugung der Photovoltaikanlage und des Stirlingmotors sowie durch die Pufferfunktion des Stromspeichers ohne Netzversorgung aus und funktioniert somit autark. Ausgestattet mit einem Stromspeicher und Wechselrichter versorgt sich die Pellematic Smart_e nicht nur völlig selbst, sondern liefert darüber hinaus noch bis zu 600 Watt elektrische Energie, die für weitere Geräte im Haushalt verwendet oder gespeichert werden kann.
Premiere feiert darüber hinaus in diesem Zusammenhang die ÖkoFEN Pellet-Brennwertheizung Pellematic Condens, die durch das neue eReady-Paket zukünftig in Kombination mit einem Stirlingmotor betrieben werden kann.

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NRW fördert wieder erneuerbare Energien

Mit dem Programm progres.nrw-Markteinführung fördert die nordrhein-westfälische Landesregierung die breite Markteinführung umweltfreundlicher Energietechniken. Zuschüsse werden unter anderem für Solarkollektoren, Wohnungslüftungsanlagen, Energiespeicher, Mieterstrommodelle oder die Errichtung von Wohngebäuden mit einem hohen energetischen Standard gewährt. Das Förderprogramm bildet damit einen wichtigen Beitrag zur Klimaschutzpolitik des Landes. „Mit dem überarbeiteten Programm steht den Bürgerinnen und Bürgern ebenso wie den Unternehmen auch weiterhin ein attraktives Förderprogramm für Energieeffizienz, Energieeinsparung, Nutzung Erneuerbarer Energien und damit für den Klimaschutz in NRW zur Verfügung – das ist gut für den Klimaschutz made in NRW“, sagte Umweltminister Johannes Remmel.

2016 wurden über das Programm über 5000 Projekte mit fast zwölf Millionen Euro gefördert. „Mit diesen Maßnahmen wurden Investitionen in Höhe von circa 72 Millionen Euro ausgelöst. Somit ist progres.nrw – Markteinführung nicht nur ein Programm zum Klimaschutz, sondern gleichzeitig auch ein klimafreundliches Wirtschaftsförderungsprogramm“, so Minister Remmel. Im Jahr 2017 stehen wieder Haushaltsmittel in Höhe von rund 12 Millionen Euro zur Verfügung.

Anträge können ab sofort bei der Bezirksregierung Arnsberg gestellt werden, die wie bisher das Förderprogramm landesweit umsetzt. Auf der Website der Bezirksregierung stehen neben der neuen Förderrichtlinie auch die aktuellen Antragsvordrucke als Download zur Verfügung. Das Programm richtet sich primär an private Eigentümerinnen und Eigentümer sowie kleine und mittelständische Unternehmen.

Diesen Text haben wir einer Presseerklärung des Umweltministeriums NRW entnommen.

Im Einzelnen werden gefördert:

  • Zentrale Wohnungslüftungsanlagen im Neubau mit 1.000 € pro Haus bzw. Wohnung, im Bestandsbau mit 2.000 € pro Haus bzw. Wohnung
  • Dezentrale Lüftungsanlagen im Neubau udn Bestandsbau mit 200 € pro Gerät bzw. Gerätepaar und Wohnraum, maximal 1.000 € pro Wohneinheit
  • Thermische Solaranlagen für Warmwasser oder Heizung und Warmwasser ab einer Bruttokollektorfläche von 5 m² mit 90 € pro m² Kollektorfläche.
    Maximal werden 1 m² Kollektorfläche pro 10 m² Wohnfläche gefördert.
  • Thermische Solaranlagen für Prozesswärme werden bis maximal 1.000 m² Kollektorfläche mit 90 € pro m² Kollektorfläche gefördert
  • Batteriespeicher in Verbindung mit einer neu zu errichtenden Photovoltaikanlage werden mit maximal 10 % bei einer Solarstromanlage bis 30 kWp gefördert.
    PV-Anlagen größer 30 kWp erhalten maximal 50 % Förderung.
  • Biomasseanlagen zur Wärmeerzeugung in Verbindung mit einer thermischen Solaranlage mit einem Zuschuss gefördert:
    – Pelletkessel mit 1.750 €
    – Kombikessel (Hybridanlagen) mit 1.250 €
    – Holzhackschnitzelkessel mit 1.250 €
    – Pelletöfen mit 750 €
    Zusätzlich werden Pellet-Brennwertkessel und Partikelabscheider mit 250 € gefördert.
  • Erdwärmesonden für Wärmepumpenanlagen werden mit 10 € pro Meter Sonde gefördert. Erdwärmekollektoren werden mit 6,50 € pro m² gefördert.
  • Passivhäuser werden mit 4.700 € bzw. 3.400 € pro Wohneinheit gefördert.

 

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Pack die Sonne in die Heizung

Die Sonne sendet uns sehr viel Energie. Die auf die Erde treffende Energiemenge übertrifft den aktuellen Energiebedarf der Menschheit um ein Vielfaches. Es gibt ein großes Angebot an Möglichkeiten, die Sonnenenergie in Strom und Wärme umzuwandeln. Wir müssen diese Möglichkeiten nur nutzen.

Um die Energiewende und die Klimaschutzziele zu erreichen, benötigen wir mehr Sonnenwärmeanlagen. Sie haben ein Riesenpotenzial um Kohlendioxid und Brennstoffe einzusparen. Hausbesitzer können zudem beträchtliche Heizkosten mit einer Sonnenkollektoranlage einsparen. Immerhin fallen rund 80 Prozent des häuslichen Energieverbrauchs für die Raumheizung und die Warmwasserbereitung an. Außerdem wird man ein Stück weit unabhängig von Öl- und Gasimporten sowie stark schwankenden Energiepreisen.

Bei der Wärmenutzung der Sonnenenergie wird die Strahlung der Sonne mittels sogenannter Kollektoren in Wärmeenergie umgewandelt. Sonnenkollektoren absorbieren die Sonnenstrahlung, wandeln sie in Wärme um und geben die Wärme an ein Wärmeträgermedium ab. Über ein Rohrsystem wir die Wärme zu einem Speicher gepumpt und kann dann für die Trinkwassererwärmung und die Raumheizung genutzt werden.

Die einfachste Möglichkeit der Sonnenenergienutzung ist die Erwärmung des Wassers zum Duschen und Waschen. Schon eine Kollektorfläche von 5 Quadratmetern reicht in einem Einfamilienhaus aus, um über zwei Drittel der Energie für die Warmwasserbereitung bereitzustellen. Mit einer Kollektorfläche von 10 bis 20 Quadratmetern kann eine Solaranlage sogar rund ein Viertel des gesamten Bedarfs an Wärme für Heizung und Warmwasser liefern.
Aber es geht sogar noch besser: In einem Sonnenhaus liefert die Solaranlage über die Hälfte der Wärmeenergie. Ein Sonnenhaus ist gut gedämmt und hat eine Sonnenwärmeanlage mit 30 bis 50 Quadratmeter Kollektorfläche, ein großer Pufferspeicher nimmt die Sonnenwärme auf und gibt sie in den folgenden Tagen an das Haus ab.
Auch in einem Mehrfamilienhaus kann die Energie der Sonne genutzt werden. Leider scheuen die meisten Vermieter die Investition in eine Sonnenwärmeanlage. Dabei bietet eine Solaranlage im Mehrfamilienhaus Vorteile für Mieter und Eigentümer gleichermaßen. Während eine Solaranlage den Wert einer Immobilie steigert, senkt sie gleichzeitig die Heizkosten.
Im Gewerbe können viele Wärmeprozesse durch Sonnenergie unterstützt werden.

Für die Installation einer Solaranlage gibt es attraktive Förderprogramme. Eine Warmwasser-Solaranlage wird vom Bund mit mindestens 500 € gefördert, bei einer Heizungs-Solaranlage sind es mindestens 2.000 €.
Eine Solaranlage für ein Sonnenhaus oder auf einem Mehrfamilienhaus erhält eine bedeutend höhere Förderung.
Die solare Prozesswärme im Gewerbe wird sogar mit 50 Prozent der Investition gefördert.
Zusätzlich kann in NRW die Förderung der Landesregierung aus dem Förderprogramm progres.nrw genutzt werden.

Ihre Vorteile für die Sonnenenergienutzung:

  • Sie senken Ihre Energiekosten und können das Ersparte in schöne Dinge investieren. Sie sichern sich Ihre „solare Altersversorgung“.
  • Sie genießen den Komfort einer Solarwärmeheizung und schützen dabei die Umwelt.
  • Sie werten Ihre Immobilie mit einem zukunftsfähigen Heizsystem auf, damit sie sich besser vermieten oder verkaufen lässt.
  • Sie vermeiden Kohlendioxid-Emissionen und leisten einen Beitrag zum Klimaschutz und zur Bewahrung unserer Lebensgrundlagen.
  • Sie unterstützen mit Ihrer Investition die heimische Wirtschaft und tragen zum Erhalt von Arbeitsplätzen in der Region bei und stärken so die Kaufkraft in der Region.

Die Zukunft ist sonnig!

Dies ist ein Beitrag für die Energiekolumne der Zeitung Vestimmo

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Sparsam Heizen – mit oder auch ohne Sonne

Die Periode günstiger Ölpreise geht zu Ende. Seit Anfang 2016 ist der Ölpreis um 30 Prozent angestiegen.
„Jetzt ist es an der Zeit die Heizung zu optimieren und die Energie der Sonne zu nutzen“ erklärt der Heiztechnikberater der SWB GmbH Carsten Lutz, „nur mit einer effizienten Heizungsanlage bleibt das Heizen bezahlbar“.

Die Firma Solvis bietet mit dem SolvisMax ein Solarheizsystem mit einem Schichtenspeicher an. Hier wird die Sonnenenergie und die Nachheizenergie aus Gas, Öl oder Holzpellets optimal genutzt.
Solvis hat den SolvisMax 7 jetzt mit einem energieeffizienten Gasbrenner ausgestattet. Das integrierte Hybridsystem darf das Energielabel A+ führen, den Höchstwert für die Klasse der Öl- und Gasbrennwertgeräte.
In Kombination mit einer effizienten Solarthermieanlage kann sogar das Energielabel A+++ erreicht werden.
Wer seine veraltete ineffiziente Heizung mit einer Solarheizung modernisiert, wird von Bund und Land mit 4.500 Euro gefördert.
Die Modernisierung mit einem Brennwertkessel fördert die KfW mit einem Zuschuss von 15 Prozent.

                    Informationsveranstaltung der SWB GmbH
                    am Mittwoch, den 01. Februar 2017 um 19 Uhr
                    in Herten, Karl-Hermann Straße 14

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Die Strom erzeugende Pelletheizung

Bisher wurden für die KWK vor allem fossile Brennstoffe wie Gas und Heizöl eingesetzt. Jetzt bietet unser Partner für Holzpelletheizungen, die Firma ÖkoFEN, zwei stromerzeugende Pelletkessel an.

Pellematic SMART_e
pellematic_smart_e_techdetail_900x720-kopieBehagliche Wärme für den Wohnraum und obendrein noch Ökostrom aus dem eigenen Pelletkessel. Das bietet der neue Pellematic SMART_e.
Die Pelletheizung Pellematic SMART_e mit integriertem Stirlingmotor ist eine Weiterentwicklung basierend auf der Pellematic Smart – einem Schichtspeicher mit Pellets-Brennwertmodul und Heizungshydraulik auf kleinstem Raum.
Eingebunden wird ein Stirlingmotor. Der Stirlingmotor von Microgen wird schon einige Jahre erfolgreich im Vitotwin von Viessmann eingesetzt. Also alles bewährte Technik.
Der Stirlingmotor liefert 600 Watt elektrische Leistung und passt so gut zum Strombedarf eines Einfamilienhauses. Die Heizleistung beträgt 9 kW. Wird mehr Wärme benötigt kann der Pelletbrenner bis zu 13 kW liefern.

Die 600 Watt elektrische Leistung können nicht immer direkt genutzt werden. Mit einem Batteriespeicher kann der überschüssige Strom „zwischengelagert“ werden und wird effektiv genutzt, wenn keine Wärme aus dem Kessel benötigt wird.

Condens_e
Noch in diesem Jahr soll auch ein stromerzeugender Pelletkessel auf Basis des Pellet-Brennwertkessels Condens angeboten werden.
Zum Einsatz kommt dabei – wie bei der großen Schwester der Pellematic Smart_e – der Stirlingmotor von Microgen. Bis zu 1 kW elektrische Leistung soll bereitgestellt werden. Noch ist das Ganze noch nicht soweit und für jedermann erhältlich und es stehen noch einige herausfordernde Monate in der Entwicklungsabteilung bevor. Die Typenprüfung des Condens_e stellt den nächsten wichtigen Meilenstein dar. Anvisiert wird dafür das Frühjahr 2017.

Pellematic e-max
pellematic_e_5kw_klein
Für größere Objekte bietet ÖkoFEN den Pellematic e-max an. Hier wird ein Stirlingmotor mit einer elektrischen Leistung von 5 kW eingesetzt.
Der Heizkessel heizt mit 50 kW und ist als Grundlastkessel konzipiert, der mit einem Spitzenlastkessel kombiniert wird. Dadurch erreicht er eine hohe Jahreslaufzeit und kann sehr wirtschaftlich Ökostrom erzeugen.

Beachten Sie unsere Informationsveranstaltung mit der Firma ÖkoFEN
am 29.03.2017

Mehr Informationen zur stromerzeugenden Pelletheizung finden Sie auf der Internetseite der Firma ÖkoFEN oekofen-e.com

 

 

 

 

 

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Neue SWB Kundenzeitung erschienen

swb-aktuell-27Unsere neue Kundenzeitung ist erschienen.

Der Schwerpunkt unserer Kundenzeitung ist der Energiewende im eigenen Haus gewidmet.

Die Themen:

  • Strom und Wärme mit der Pelletheizung
  • Strom und Wärme mit der Brennstoffzellenheizung
  • Unser Angebot für Ihre Energiewende
  • Termine
  • Individuelle Badgestaltung

Sie können die SWB Kundenzeitungen auf unserer Internetseite herunterladen:
http://swb-herten.de/service/swb-kundenzeitung

Viel Spaß beim Lesen

 

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Für eine enkeltaugliche Zukunft

Die Weltbevölkerung lebt auf großem Fuß. Innerhalb von acht Monaten haben wir unser gesamtes Budget an erneuerbaren Ressourcen für ein ganzes Jahr aufgebraucht. Am 8. August hatte die Weltbevölkerung bereits mehr Ressourcen für Nahrung, Wasser oder Energie verbraucht, als die Erde im gesamten Jahr regenerieren kann. Für den Rest des Jahres lebe die Menschheit von den Reserven des Planeten, dies hat der Umweltschutzverband WWF errechnet.
Damit ist das Konto der Erdbevölkerung noch ein bisschen früher ins Minus gerutscht als 2015. „Wir müssen endlich einen Weg finden, in den natürlichen Grenzen unseres Planeten zu leben und zu wirtschaften“, sagt WWF-Vorstand Eberhard Brandes. Bei ihrem jetzigen Lebensstandard verbraucht die Bevölkerung der Welt 1,6 Erden pro Jahr. Würden alle Länder so wirtschaften wie die Deutschen, wären dafür 3,1 Erden notwendig.
Wir wirtschaften so als wenn es keine Zukunft gäbe. Aber wir müssen auch an unsere Nachkommen denken, die auch ein gutes Leben auf unserem Planeten verdienen.
Unser Ziel muss eine enkeltaugliche Zukunft sein.

EnergiewendeDas Problem ist erkannt und in allen Stellungnahmen der Politiker wird angekündigt, dass wir den Weg der Energiewende gehen wollen. Aber die konservativen Kräfte, allen voran Wirtschaftsminister Gabriel, haben eine zu große Macht und bremsen den konsequenten Weg in die Energiewende aus. Im Herbst hatte die Bundesumweltministerin Hendricks einen Klimaschutzplan vorlegt, der das Ziel, dass wir auf der Klimakonferenz in Paris versprochen haben, erreichen soll. Dafür hat sie aber einen großen Gegenwind der Kabinettskollegen bekommen und der Klimaschutzplan wurde drastisch zusammengestrichen. So werden wir die Klimaziele nicht erreichen können.

Jeder Bundesbürger hat einen durchschnittlichen CO2-Fußabruck von 11,9 Tonnen CO2 pro Jahr, so hat es das Umweltbundesamt berechnet. Damit leben wir auf viel zu großem Fuß. Den größten Teil der Emissionen verursacht mit rund 4,5 Tonnen der Konsum, also der Verbrauch von Waren, Gütern und Dienstleistungen. Aber auch die Ernährung, Mobilität sowie Heizung und Strom gehen wesentlich zu Lasten des CO2-Fußabdrucks.
Für das Erreichen das Klimaziel und eine nachhaltige und enkeltaugliche Zukunft müssen wir unseren CO2-Ausstoss bis zum Jahr 2050 auf eine Tonne CO2 reduzieren.
Das wird nur funktionieren, wenn wir schnell aus der Kohleverstromung aussteigen und eine Energieversorgung aus weitgehend regenerativen Quellen aufbauen.

Neben der Politik, die den Weg der Energiewende konsequent lenken muss, ist aber auch jeder Bürger gefragt. Jeder kann etwas dazu tun, seinen CO2-Fußabdruck zu senken:

  • muss wirklich jeder Weg mit einem Automobil zurückgelegt werden?
    Ist es nicht viel gesünder und entspannter zu Fuß zu gehen oder mit dem Fahrrad zu fahren?
    Der öffentliche Nahverkehr bietet viele Möglichkeiten umweltfreundlich zu reisen. In Bus und Bahn können Sie gemütlich die Tageszeitung lesen und müssen sich nicht über Staus ärgern.
  • müssen wir wirklich so viel Fleisch essen?
    Für die Produktion von Fleisch wird bedeutend mehr CO2 ausgestoßen als für andere Lebensmittel. Außerdem ist die Massenproduktion von Fleisch weder gut für die Tiere noch für die Qualität des Lebensmittels Fleisch.
  • brauchen wir wirklich alle Gegenstände, die wir kaufen?
    Kann man eine Bohrmaschine nicht genauso gut beim Nachbarn leihen? Dafür darf der Nachbar dann Gegenstände bei uns ausleihen. Viele Haushaltsgeräte werden nur wenige Stunden im Jahr benötigt.
  • kann der Energieverbrauch meines Hauses gesenkt werden?
    Ein gut gedämmtes Haus spart nicht nur Heizungsenergie, wärmere Fenster und Wände erhöhen die Behaglichkeit in der Wohnung. Allerdings sollte man darauf achten, mit welchen Baustoffen das Haus gedämmt werden soll. So hat zum Beispiel Styropor eine schlechte Energiebilanz und ist nur schwer wieder zu entsorgen.
  • sollte die alte Heizung nicht gegen eine neue moderne und energiesparende Heizung ausgetauscht werden?
    Viele Heizkessel in unseren Kellern sind über 20 Jahre alt. Eine neue Heizung kann leicht 30 Prozent Energie einsparen.
  • kann die Energie der Sonne für mein Haus genutzt werden?joerg-auf-dem-dach
    Die Sonnenenergie kann in fast jeder Heizung genutzt werden und so um die 20 Prozent Energie sparen.
    Eine Photovoltaikanlage erzeugt umweltfreundlichen Strom. So werden Sie zum Energieversorger für sich und auch für die Nachbarschaft.
  • wieso nicht mit der Heizung auch Strom erzeugen?
    Es gibt mittlerweile ein großes Angebot von Kraft-Wärme-Kopplung auch für das Einfamilienhaus, sei es mit einem Stirlingmotor oder mit einer Brennstoffzelle. Ganz neu ist eine stromerzeugender Heizkessel mit Holzpellets.

Die Energiewende bedeutet nicht Verzicht. Wir müssen umdenken und uns an umweltfreundlichen Lösungen erfreuen. Nur so können wir unseren Enkeln und Enkelkindern eine gute Zukunft bauen.

Dies ist ein Beitrag für die Energiekolumne der Zeitung Vestimmo

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Brennstoffzelle – Die Innovation im Heizungskeller

Die Energiewende ist politisch beschlossene Sache. Bei ihrer Umsetzung spielt die Brennstoffzellentechnologie eine wichtige Rolle. Noch vor den Bereichen Strom und Verkehr ist der Wärmemarkt ist mit rund 40 Prozent Anteil am gesamten Energiemarkt der größte Verbraucher. Die Weiterentwicklung moderner Heiztechnologien hat deshalb für alle klima- und energiepolitischen Ziele enorme Bedeutung.

Eine der wichtigsten Voraussetzungen für den Erfolg der Energiewende ist die optimale Ausschöpfung von Energie.  Bei der Erzeugung von Strom entsteht Wärme, die in zentralen Kraftwerken als Abwärme verloren geht. Die dezentrale Kraft-Wärme-Kopplung nutzt die Abwärme vor Ort für die Heizung und die Trinkwassererwärmung. Verluste durch den Transport des Stroms vom zentralen Kraftwerk entstehen nicht mehr, denn der Strom wird dort erzeugt, wo er gebraucht wird. So erreichen KWK-Anlagen einen Gesamtwirkungsgrad, der doppelt so hoch ist wie bei der getrennten Erzeugung von Strom und Wärme.

Effizienztechnologie Nummer Eins sind dezentrale Brennstoffzellen-Heizgeräte
Brennstoffzellen lassen sich besonders gut in Ein- und Zweifamilienhäusern einsetzen, da die Stromerzeugung an den Bedarf von kleineren Wohneinheiten angepasst werden kann.

Im Gegensatz zur herkömmlichen Stromerzeugung produziert die Brennstoffzelle Strom nicht durch Verbrennung, sondern durch elektrochemische Prozesse. Brennstoffzellen sind kompakt und bestehen nur aus wenigen mechanischen Komponenten, daher sind sie äußerst robust, langlebig und wartungsarm. Mit ihrem besonders günstigen Verhältnis von elektrischer und thermischer Leistung kommen sie auf lange Laufzeiten und können dabei überproportional viel Strom erzeugen.
schnitt-vitovalor-300Viessmann hat als erster Hersteller in Deutschland ein Brennstoffzellenheizgerät auf den Markt gebracht. Vitovalor hat eine elektrische Leistung von 750 Watt und eine Heizleistung von 1.000 Watt. Mit dieser geringen Heizleistung kann ein Haus natürlich nicht dauerhaft geheizt werden, deshalb ist in das Gerät ein Brennwertkessel mit einer Leistung von 19 kW integriert, der nur dann anspringt wenn eine höhere Heizleistung benötigt wird. Die Brennstoffzelle kann den ganzen Tag durchlaufen und Strom und Wärme produzieren.
Wer seinen selbst produzierten Strom noch effektiver nutzen will, kann die Brennstoffzellenheizung mit einem Stromspeicher kombinieren, dann kann die elektrische Energie in Zeiten, in denen wenig Strom benötigt wird gespeichert werden. Wird, zum Beispiel beim Kochen, mehr Leistung benötigt wird als die Brennstoffzelle liefert, kann der Strom aus der Batterie entnommen werden.

Wie funktioniert eine Brennstoffzelle?
In der Brennstoffzelle reagiert Wasserstoff mit Sauerstoff zu Wasser. Dabei entsteht Wärme und Strom. Der Wasserstoff wird aus dem Brennstoff Erdgas gewonnen, der Sauerstoff kann einfach der Luft entnommen werden.

grafik_2Für die physikalisch interessierten Leser: Die Reaktion in der Brennstoffzelle läuft zwischen zwei Elektroden ab. An der Anode wird Wasserstoff zugeführt, der von einem Katalysator in positive Ionen und negative Elektronen gespalten wird. Die Elektronen wandern über einen elektrischen Leiter zur Kathode, und es fließt Strom. Gleichzeitig gelangen die positiv geladenen Wasserstoff Ionen durch den Elektrolyten (Ionen-Austausch-Membran) zur Kathode, wo sie letztlich mit Sauerstoff zu Wasser reagieren, dabei wird Wärme freigesetzt.

Förderprogramm Brennstoffzellenheizung
Brennstoffzellenheizungen werden in Japan bereits zehntausendfach eingesetzt, in Deutschland stehen wir noch am Anfang. Als Marktanreiz hat das Bundes-Wirtschaftsministerium im Rahmen des „Anreizprogramms Energieeffizienz“ (APEE) ein Förderprogramm für die Brennstoffzellenheizung aufgelegt. Mit der Förderung der Brennstoffzellen-Heizung soll die Einführung der Brennstoffzellentechnologie in der Wärme- und Stromversorgung von Wohngebäuden unterstützt werden. Die Förderung wird von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ausgezahlt. Eine feste Voraussetzung für die Förderung ist die Einbindung eines Energieeffizienz-Experten. Der Energieberater berät zum Einbau des Brennstoffzellensystems, prüft, ob das Vorhaben förderfähig ist, und erstellt die „Bestätigung zum Antrag“ (BzA). Das klingt vielleicht etwas kompliziert, soll aber sicherstellen, dass nur effektive Anwendungen gefördert werden.

Die Förderung richtet sich nach der elektrischen Leistung der Brennstoffzelle. Das oben erwähnte Vitovalor von Viessmann wird zum Beispiel mit 9.300 Euro gefördert.

Zusätzlich erhält der erzeugte Strom aus der Kraft-Wärme-Kopplung einen Bonus. Der selbstgenutzte Strom wird mit 4 Cent pro kWh gefördert, der eingespeiste Strom erhält einen Bonus von 8 Cent pro kWh.

Am 30. November informiert die SWB GmbH in Herten über den Einsatz der Brennstoffzellenheizung.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite www.deutschland-machts-effizient.de und auf der Internetseite der Energieagentur NRW www.kwk-fuer-nrw.de.

Dies ist ein Beitrag für die Energiekolumne der Zeitung Vestimmo

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Strom und Wärme mit der Brennstoffzellenheizung

Die Brennstoffzellentechnik zählt zum Spannendsten, was der Heizungsmarkt derzeit zu bieten hat. Brennstoffzellen sind die effizienteste Form der Kraft-Wärme-Kopplung.

grafik_2„Die optimale Ausschöpfung von Energie ist eine der wichtigsten Voraussetzung für den Erfolg der Energiewende, erklärt der Haustechnikberater der SWB GmbH Karl-Heinz Hüsing, „Effizienztechnologie Nummer Eins sind dezentrale Brennstoffzellen-Heizgeräte.“

Die Bundesregierung fördert die Installation einer Brennstoffzellenheizung mit dem „Anreizprogramms Energieeffizienz“. Ziel des neuen Programms ist es, stationäre Brennstoffzellen-Heizungen als zukunftsweisende Technologie zur gleichzeitigen hocheffizienten Strom- und Wärmeerzeugung breitenwirksam am Markt zu etablieren.
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So wird die innovative Brennstoffzellenheizung Vitovalor von Viessmann mit 9.300 € gefördert.

Für die Informationsveranstaltung am 30. November hat die SWB GmbH die Firma Viessmann eingeladen. Die Themen sind:

  • Eine moderne Gasheizung produziert nicht nur Wärme, sondern auch Strom.
    Viessmann stellt das Brennstoffzellenheizgerät Vitovalor vor.
  • Die attraktiven Förderprogramme für die Brennstoffzellenheizung.
  • Mit einem Stromspeicher können Sie überschüssigen Strom aus Ihrer Kraft-Wärme-Kopplung zwischenspeichern und in Zeiten nutzen, wenn kein Strom produziert wird.

Informationsveranstaltung der SWB GmbH
am Mittwoch, den 30. November 2016 um 19 Uhr
in Herten, Karl-Hermann Straße 14

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